Merk holt den Titel

Weltmeisterschaft der Heißluftschiffe: Deutsche Teams räumen ab

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Siegerpodest fest in deutscher Hand. Luftschiff-Weltmeister wurde Andreas Merk (Mitte), auf Platz zwei landete Ralph Kremer (l.) vor Jürgen Hütten.

Gmund – Die 10. Weltmeisterschaft der Heißluftschiffe – sie wurde zum ersten Mal in Deutschland ausgetragen – ist zu Ende. Eine Woche lang war das Tegernseer Tal Schauplatz für spannende Wettkämpfe der farbenprächtigen Aerostaten. Am Donnerstag fand auf Gut Kaltenbrunn die Abschlusszeremonie des Großereignisses mit feierlicher Siegerehrung statt. Ganz oben auf dem Podest stand Andreas Merk aus Leutkirch. Der 36-jährige Pilot hatte sich mit seiner Mannschaft beim Wettbewerb durchgesetzt. Silber holte Ralph Kremer aus Aachen, Bronze Jürgen Hütten aus Roetgen.

Zumal sich das Wetter an etlichen Tagen nicht gerade von seiner besten Seite gezeigt hatte, mussten einige Wettkämpfe abgesagt werden. Letztendlich konnten nur vier statt acht Wertungsfahrten durchgeführt werden. Nachdem es nach dem Regelwerk des Weltluftsportverbandes FAI mindestens zwei Fahrten und drei Aufgaben zu absolvieren galt, waren jedoch die Anforderungen hinlänglich erfüllt und die Weltmeisterschaft in trockenen Tüchern.

Um den WM-Titel hatten acht Teams aus Deutschland, Polen, Litauen und Schweden mit ihren über 40 Meter langen Luftschiffen gekämpft. Ein neuntes Teilnehmer-Team aus der Schweiz hatte großes Pech: Es musste schon vor dem ersten Start wegen eines Risses in der Hülle ihres Luftschiffes aufgeben. Bis zuletzt hatten die Luftgiganten für Nervenkitzel gesorgt. Bei der abschließenden Zehn-Kilometer-Strecke am Mittwoch musste das Team aus Polen wegen des heftigen Windes abbrechen. Das Luftschiff aus Litauen drehte ebenfalls ab.

Dass es am Tegernsee noch einmal eine Heißluftschiff-WM geben wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest auf absehbare Zeit dürfte keine Chance dafür bestehen. 

Ein weiterer Bericht folgt in unserer nächsten Mittwochsausgabe. 

rei

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