Tödlicher Verkehrsunfall auf der B307

34-Jähriger schleudert bei Miesbach in Gegenverkehr und stirbt

Seitenansicht eines Polizeiautos mit Schriftzug Polizei
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Die Polizei versucht den Unfallhergang zu klären.

Miesbach - Ein 34-Jähriger aus Hausham hat am Sonntagabend (11. Oktober) bei einem Unfall bei Miesbach so schwere Verletzungen erlitten, dass er im Krankenhaus verstarb. Die fünf Insassen des anderen Autos wurden ebenfalls schwer verletzt.

Wie die Polizei berichtet, passierte der Unfall gegen 21.50 Uhr kurz nach dem Ortsausgang Miesbach Richtung Agatharied. Der 34-Jähriger geriet mit seinem BMW auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit dem voll besetzten Skoda eines entgegenkommenden 40-jährigen Miesbachers. Dieser war zusammen mit seiner 30-jährigen Beifahrerin, deren beiden achtjährigen Zwillingen und einer 16-jährigen Bekannten der Familie, ebenfalls aus Miesbach, unterwegs. ´

Aufgrund des starken Aufpralls erlitt der Haushamer so starke Kopfverletzungen, dass er unter laufender Reanimation mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Agatharied gebracht wurde, dort jedoch wenig später seinen Verletzungen erlitt. Der Mann hinterlässt seine Frau und zwei Kleinkinder.

Auch die fünf Insassen im entgegenkommenden Fahrzeug wurden beim Unfall schwer verletzt. Fahrer und Beifahrerin waren eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Die zwei Kinder und die Jugendliche saßen auf dem Rücksitz. Alle fünf Insassen wurden teils mit Rettungshubschraubern auf verschiedene Krankenhäuser verteilt und dort behandelt.

Am Einsatzort war ein Großaufgebot an Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften notwendig. Mit insgesamt 98 Kräften waren die Feuerwehren Miesbach, Parsberg, Agatharied und Hausham in Einsatz. Diverse Rettungswagen und mehrere Notärzte kümmerten sich vor Ort um die Verletzten, die Bundesstraße war für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.

Ein durch die Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter wurde zur Analyse des Unfallgeschehens herangezogen. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort.

Da sich Dutzende Angehörige und Bekannte des Verstorbenen nach Bekanntwerden des Unfalls auf den Weg in Richtung Unfallstelle machten, organisierten mehrere Kräfte des Kriseninterventionsteams den Zugang zu einer Sporthalle in Miesbach, wo sich letztlich alle Personen einfanden und dort nach Überbringung der Todesnachricht betreut werden konnten.

Die Polizei Miesbach (Telefon 08025/2990) bittet etwaige Zeugen des tatsächlichen Unfallgeschehens oder wichtiger Ereignisse im Zusammenhang mit den beteiligten Fahrzeugen um sachdienliche Hinweise. ft

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