155-mal Freude bereitet

Dank an die Weihnachtsengel der Aktion Wunschzettelbaum

Zum Abschluss der diesjährigen Aktion trafen sich die 21 Helfer mit den Mitarbeitern der Caritas im Autohaus Weingärtner zu einem Dankeschön-Treffen. Auch Landrat Wolfgang Rzehak war dabei und ist begeistert von der Aktion Wunschzettelbaum.
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Zum Abschluss der diesjährigen Aktion trafen sich die 21 Helfer mit den Mitarbeitern der Caritas im Autohaus Weingärtner zu einem Dankeschön-Treffen. Auch Landrat Wolfgang Rzehak war dabei und ist begeistert von der Aktion Wunschzettelbaum.

Miesbach/Landkreis – Zum Abschluss der Aktion Wunschzettelbaum wurde den ehrenamtlichen Weihnachtsengeln gedankt. 2019 wurde 155-mal Freude bereitet.

Die Aktion Wunschzettelbaum fand heuer zum elften Mal statt. Sie hat einmal mehr für Freude in Familien zu Weihnachten gesorgt. Manchen Familien fällt es finanziell schwer, die Weihnachtswünsche ihrer Kinder zu erfüllen. Familien und Alleinerziehende mit Kindern bis etwa zum Alter von 16 Jahren dürfen daher in der Vorweihnachtszeit einen Wunschzettel an den Christbaum in der Miesbacher Filiale des Autohauses Weingärtner hängen. Dort werden sie gepflückt – und bei der Aktion des Autohauses in Zusammenarbeit mit der Caritas wurden heuer 155 Wünsche erfüllt.

Zum Abschluss der diesjährigen Aktion trafen sich die 21 Helfer mit den Mitarbeitern der Caritas im Autohaus zu einem Dankeschön-Treffen. Die Aktion besteht seit dem Jahr 2009. Die Kinder dürfen sich Geschenke bis zum Wert von 50 Euro wünschen. Die Caritas prüft zudem die Bedürftigkeit.

Auf der Wunschliste standen in diesem Jahr Spielzeuge wie Modellautos und Puppenhäuser, aber auch Kopfhörer oder Kleidung wie Schneeanzüge für Babys. Die Caritas kümmert sich darum, dass die Namen der Familien und der Kinder anonym bleiben. Die Beschenkten müssen auch nicht in das Autohaus kommen, sondern werden besucht. Die Engel kommen dabei aus einem anderen Ort als die Familien. Auch heuer wurden alle Wünsche erfüllt. Die Helfer brachten 155 Päckchen in 71 Familien. Trotz des sozialen Netzes ist die Aktion für viele eine große Hilfe. Sie wird dankbar angenommen.

„Wenn Familien mehr als dreimal bei unserer Aktion dabei sind, dann müssen wir wohl von einer dauerhaften Armut ausgehen“, meint Beate Haslinger-Naß, Kreisgeschäftsführerin der Caritas. Aber nicht nur die Beschenkten, auch die Ehrenamtlichen freuen sich über die weihnachtliche Aktion – die Fragen, wann denn die nächste Aktion Wunschzettelbaum losgeht, kommen oft schon im Juni. gb

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