Im Landratsamt Miesbach

Neue Broschüre zu Gebietsbetreuern in Bayern präsentiert

Florian Bossert, Gebietsbetreuer für das Mangfallgebirge im Landkreis Miesbach, überreicht Landrat Wolfgang Rzehak die neue Broschüre „Gebietsbetreuer in Bayern“.
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Florian Bossert, Gebietsbetreuer für das Mangfallgebirge im Landkreis Miesbach, überreicht Landrat Wolfgang Rzehak die neue Broschüre „Gebietsbetreuer in Bayern“.

Landkreis – Gebietsbetreuer Florian Bossert hat jüngst im Landratsamt eine neue Broschüre vorgestellt, die auch seine Arbeit beleuchtet.

Die Gebietsbetreuung ist weiterhin auf Erfolgskurs. Mittlerweile gibt es in Bayern 65 Gebietsbetreuer, die in 56 ökologisch wertvollen Gebieten unterwegs sind. Gefördert werden die Gebietsbetreuer vom bayerischen Naturschutzfonds. Sie arbeiten für unterschiedliche Träger.

Der Gebietsbetreuer für das Mangfallgebirge im Landkreis Miesbach, Florian Bossert, überreichte nun Landrat Wolfgang Rzehak die neue Broschüre „Gebietsbetreuer in Bayern“. In der Broschüre werden nicht nur alle Gebiete vorgestellt. Sie berichtet auch in Wort und Bild eindrücklich über die Arbeit der Gebietsbetreuer gemäß ihrem Slogan „Naturschutz. Für Dich. Vor Ort“. Bereits zum Neujahrsempfang von Umweltminister Thorsten Glauber wurde diese von den Sprechern aus allen bayerischen Regierungsbezirken dem Staatsminister präsentiert.

„Das Landratsamt Miesbach arbeitet nun schon seit Jahren gut und intensiv mit den Gebietsbetreuern zusammen, besonders natürlich mit dem Gebietsbetreuer des Mangfallgebirges“, meinte Landrat Wolfgang Rzehak. „Die Gebietsbetreuer sind sehr kenntnisreiche Vermittler ihres Wissens. Davon profitiert der ganze Landkreis. Nicht nur der Naturschutz, sondern auch Bauern, Schulen, Wanderer oder Touristen“.

Ende Januar kamen fast alle Gebietsbetreuer, der Vorstand des bayerischen Naturschutzfonds, Georg Schlapp, und Vertreter der Bezirksregierungen zu ihrer jährlichen Tagung in der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen zusammen. Wolfram Güthler vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz, der extra für diesen Tagesordnungspunkt angereist war, stellte die neuen Berufsbilder von Naturpark-Rangern, Biodiversitäts- und Wildlebensraumberatern vor und warb mit dem Begriff der wachsenden Naturschutzfamilie für gute Zusammenarbeit. Dabei möchten die Gebietsbetreuer gerne ihren großen Erfahrungsschatz einbringen, den sie im Feld der Naturschutzvermittlung, Projektbetreuung, Besucherlenkung, Artenschutz- und Artenhilfsprojekten bereits gesammelt haben.

Die kostenlosen Broschüren werden öffentlich ausgelegt, zum Beispiel im Landratsamt Miesbach, oder werden bei Veranstaltungen des Gebietsbetreuers verteilt. ksl

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