Für Miesbach im Einsatz

Diese Bilanz ziehen die Kameraden der Feuerwehr für 2019

Bei der Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Miesbach ausgezeichnet: (v.l.) Kreisbrandmeister Christian Probst, Martin Bernhard (geehrt für 40 Jahre aktiver Feuerwehrdienst), Walter Fraunhofer (geehrt für 30 Jahre aktiver Feuerwehrdienst), Bürgermeisterin Ingrid Pongratz, Florian Dirscherl (geehrt für 30 Jahre aktiver Feuerwehrdienst), Thomas Christ (2. Kommandant und 2. Vorstand) sowie Matthias Resch, 1. Kommandant und 1. Vorstand.
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Bei der Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Miesbach ausgezeichnet: (v.l.) Kreisbrandmeister Christian Probst, Martin Bernhard (geehrt für 40 Jahre aktiver Feuerwehrdienst), Walter Fraunhofer (geehrt für 30 Jahre aktiver Feuerwehrdienst), Bürgermeisterin Ingrid Pongratz, Florian Dirscherl (geehrt für 30 Jahre aktiver Feuerwehrdienst), Thomas Christ (2. Kommandant und 2. Vorstand) sowie Matthias Resch, 1. Kommandant und 1. Vorstand.

Miesbach – Stets für Miesbach im Einsatz sind die Kameraden der Feuerwehr. Nun haben sie Bilanz gezogen für 2019 und den Katastrophenwinter.

Im Gerätehaus der Feuerwehr Miesbach fand jüngst die 152. Dienst- und Mitgliederversammlung statt. Bürgermeisterin Ingrid Pongratz trat nach 17 Jahren als oberste Dienstherrin der Feuerwehr Miesbach ein letztes Mal ans Rednerpult und erhielt als Dank für die gute Zusammenarbeit ein Präsent in Form eines geschnitzten Florians, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute.

Unter anderem berichtete Kommandant Matthias Resch in der rund zwei Stunden andauernden Versammlung von den Einsatzzahlen sowie den geleisteten Stunden und Übungen des vergangenen Jahres. So sind die Kameraden 2019 zu 195 Einsätzen ausgerückt und haben dabei knapp 3.183 Stunden abgeleistet. Dabei rückten die Einsatzkräfte 138-mal im Stadtgebiet sowie 57-mal überörtlich auf Landkreis­ebene aus. Trotz des Katastrophenfalls im Winter blickte der 1. Kommandant auf ein eher durchschnittliches Jahr zurück, was die Anzahl der Einsätze betrifft. Matthias Resch gewährte einen Rückblick auf die Einsätze 2019 und betonte deutlich, dass ein großer Dank nicht nur den Kameraden, sondern auch deren Ehefrauen, Freundinnen, Verwandten und Arbeitgebern gelte. Vor allem rückblickend auf die Schneekatastrophe im Januar 2019, in der es für die Familien der Helfer selbstverständlich war, die Feuerwehrangehörigen mit warmen Speisen und Getränken zu versorgen.

Der 1. Kommandant der Frewilligen Feuerwehr Miesbach, Matthias Resch, berichtet vom vergangenen Jahr.

Im vergangenen Jahr wurden aber nicht nur Einsätze abgearbeitet, sondern auch intensiv für den Ernstfall geübt. Es fanden acht Monatsübungen und elf Kurzübungen statt. Insgesamt wurden so 525 Stunden Übungsdienst abgehalten und vorbereitet, wie Matthias Resch erläuterte. Zudem wurde wieder intensiv für ein Leistungsabzeichen geübt. Zum Thema „Die Gruppe im Löscheinsatz“ trainierten 17 Kameraden unter der Leitung von Thomas Christ eine Woche lang, bevor es zur Abnahme durch die Landkreisschiedsrichter kam. Alle Kameraden legten das Abzeichen erfolgreich ab. Ebenfalls legten in diesem Jahr zehn Kameraden den Sanitätslehrgang mit Erfolg ab. Neben den Übungen und Lehrgängen vor Ort hatten wieder einige Kameraden die Möglichkeit, sich an den staatlichen Feuerwehrschulen fortzubilden.

Bürgermeisterin Ingrid Pongratz erhielt als Dank für die gute Zusammenarbeit ein Präsent in Form eines geschnitzten Florians, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, von den beiden Kommandanten Thomas Christ (l.) und Matthias Resch überreicht.

Wie Jugendwart Sebastian Kunze berichtete, sind derzeit 22 Jugendliche Mitglied der Jugendfeuerwehr Miesbach – so viele wie noch nie seit Gründung der Jugendfeuerwehr. Kassier Thomas Bauer merkte in seinem Bericht an, dass Spenden der Bevölkerung immer geringer ausfallen. Nach einem Grußwort von Bürgermeisterin Pongratz sprach auch Kreisbrandmeister Christian Probst seinen Dank an die Feuerwehrler aus. Er werde immer mit offenem Herzen in Miesbach willkommen geheißen und sehe die Feuerwehr Miesbach als gute Freunde an.

Zum Feuerwehrmann befördert wurde an dem Abend Tobias Schaffarzyk, zum Oberfeuerwehrmann Florian Einberger, Thomas Wieser, Sebastian Dirscherl, Sebastian Schmitz und Quirin Schlickenrieder sowie zum Hauptfeuerwehrmann Sebastian Kunze. ksl

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