Rückkehr zum Veranstaltungsbetrieb

In Miesbach kehrt die Kultur in den Waitzinger Keller zurück

Bild Einstein Ausstellung Miesbach
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Jüdisches Leben in Bayern von der Vergangenheit bis heute zeigt eine Ausstellung an diesem Wochenende in Miesbach.
  • VonFridolin Thanner
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Miesbach - Im Waitzinger Keller in Miesbach beginnt nach der Corona-Zwangspause der Veranstaltungsbetrieb. Den Auftakt macht eine Wanderausstellung.

„Mit Davidstern und Lederhose – Jüdische G‘schichtn on Tour“ heißt die Ausstellung, die den Startschuss zur Wiedereröffnung des Waitzinger Kellers in Miesbach gibt. Sie ist an diesem Wochenende zu sehen. Bürgermeister Gerhard Braunmiller hat in der jüngsten Stadtratssitzung „eine maßvolle Rückkehr zum Veranstaltungsbetrieb“ angekündigt.

Das Kulturamt der Stadt war natürlich nicht geschlossen. Der Stadtrat tagt seit der Pandemie im Kulturzentrum, und auch das Culinaria hat inzwischen wieder geöffnet. Nun geht‘s auch mit Ausstellungen und anderen Veranstaltungen wieder los im Miesbacher Kulturzentrum. Zum Neustart macht die mehrmals verschobene Wanderausstellung der Europäischen Janusz Korcak Akademie zwei Tage, 4. und 5. Juli, Station in der Kreisstadt.

Die Besucher erwartet laut EJKA „eine Pop-Up-Ausstellung verschiedenster künstlerischer Darstellungsmittel mit faszinierenden Geschichten über jüdisches Leben in Bayern - von der Vergangenheit bis heute“. Wer sich das ansehen möchte, muss sich per E-Mail (anmeldung @ejka.org) anmelden.

Am Freitag und Samstag, 9. und 10. Juli, kommen dann jeweils ab 20 Uhr „Love Letters“ auf die Bühne. Kulturamt-Leiterin Isabella Krobisch schwärmt von einem „wunderbaren Stück“. Unter der Regie von Steffi Baier faszinieren Theresia Benda-Pelzer als Melissa Gardner und Michael Pelzer als Andy Ladd.

Das Stück spielt in Amerika in den 30er Jahren. Andrew Ladd bekommt auf dem Postweg eine von den Eltern verfasste Einladung zu einer Geburtstagsfeier von Melissa Gardner. Das ist der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, die Autor Albert Ramsdell Gurney in Brief-, zuweilen auch in Dialogform, erzählt. Trotz der unterschiedlichen Werdegänge – Melissa ist eine verwöhnte Tochter aus reichem Haus, eine Künstlerin und ein Freigeist, Andrew ein Schreibfetischist aus einfachem Hause mit strengem Wertekanon, der ihn in die Politik führt – bleibt die Verbindung die große Liebe über den Tod hinaus.

Regisseurin Steffi Baier hat eine große innere Reise zweier Menschen und zweier Liebender unternommen, denen das Publikum durch ein ganzes Leben hindurch, auf den Spuren ihrer Liebe rund um den Globus folgen kann.

Karten (14 und 16 Euro) gibt‘s telefonisch (08025/70000) und online über München Ticket zu bestellen.

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