Kommunalwahl 2020

Diese zwölf Frauen und zwölf Männer treten in Miesbach für die Grünen an

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Blumen für die Bürgermeisterkandidatin: Mit Astrid Güldner wollen 23 Grüne in den Miesbacher Stadtrat einziehen, darunter der Ortsvorsitzende Georg Kraus (vorne 3.v.l.) sowie die jetzigen Gremiumsmitglieder Manfred Burger (v.2.v.l.) und Kick van Walbeek (v.2.v.r.).

Miesbach – Vielfältig und ausgeglichen haben die Miesbacher Grünen bei ihrer Aufstellungsversammlung eine Liste aufgestellt.

Über eine ausgewogene Liste freuen sich die Miesbacher Grünen, mit der sie bei den Kommunalwahlen im März antreten werden. Astrid Güldner möchte Bürgermeisterin werden, 23 weitere Bewerber mit ihr in den Stadtrat einziehen. Sie wurden vor Kurzem bei der Aufstellungsversammlung im Hopf-Weißbräustüberl offiziell nominiert.

Die Grünen-Kandidaten:
1. Astrid Güldner, 2. Georg Kraus, 3. Kick van Walbeek, 4. Manfred Burger, 5. Malin Friese, 6. Bernhard Hering, 7. Carla Zapf, 8. Martin Holzwarth, 9. Ruth Alexander, 10. Konstantin Siegert, 11. Lisa Gött, 12. Anton Löffl, 13. Elisabeth Janner, 14. Benedikt Minnich, 15. Evi Burger, 16. Matthias Rauschenberg, 17. Heidi Meixelsberger, 18. Stefan Bayer, 19. Beate Gött, 20. Reinhard Lohmann, 21. Barbara Krogoll, 22. Christian Schöpfer, 23. Marianne Steinbeck, 24. Nino Iandolino.

„Bei uns sollen möglichst viele Interessengruppen eine Stimme bekommen“, erklärt Güldner. Das Ziel ist erreicht, wie sie mitteilt. Auf der Liste seien Schüler, Handwerker, Akademiker und Rentner vertreten, außerdem Aktive aus Sport- und Kulturvereinen sowie Naturschutzverbänden und Engagierte in der katholischen und der evangelischen Kirche. Und Georg Kraus, Sprecher der Miesbacher Grünen, freut sich besonders darüber, „dass wir mit jeweils zwölf Frauen und Männern auch ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis haben“. Er selbst möchte bei den kommenden Wahlen ebenfalls ins Kommunalparlament der Kreisstadt einziehen und hat dafür gute Chancen. Er steht auf Listenplatz zwei. Für die vorderen Plätze gab es teilweise sogar mehrere Bewerber, freut sich Güldner über das Interesse. „Trotzdem war die Stimmung aber immer entspannt und positiv“, berichtet sie.

Güldner selbst musste sich für die Wahl zur Bürgermeisterkandidatin keinem Mitbewerber stellen. Über das einstimmige Wahlergebnis freute sie sich trotzdem: „Das ist bei uns diskutierfreudigen Grünen gar nicht so selbstverständlich. Deshalb tut es gut zu wissen, dass man ein geschlossenes Team hinter sich hat.“ Bis Mitte Dezember soll nun gemeinsam das Wahlprogramm erarbeitet werden. Fairness und Gesprächsbereitschaft mit allen hat Güldner dafür ausgegeben. ft

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