Zwei Goldene, eine Bronzene

Natalie Geisenberger holt bei Rennrodel-WM zwei Titel / Dritte mit der Staffel

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Natalie Geisenberger (Mitte) feiert in Winterberg ihren vierten Weltmeistertitel. Sie verwies Julia Taubitz (l.) und die US-Amerikanerin Emily Sweeney auf die Plätze zwei und drei.

Miesbach – Natalie Geisenberger hat ihre Titelsammlung ergänzt und ihre Erfolgsbilanz ausgebaut. Vierfache Olympiasiegerin ist die 30-Jährige aus Miesbach seit dem vergangenen Jahr, jetzt ist sie auch noch vierfache Weltmeisterin. Und den ersten Sprint-Titel hat sie bei der Heim-WM in Winterberg am vergangenen Freitag auch geholt.

„Auch im Sprint ist es ein Weltmeistertitel, den ich mir jetzt auf die Autogrammkarte schreiben kann“, freut sich die Miesbacherin. 2017 hatte sie in dieser noch jungen Disziplinen nur den 15. Platz einfahren können, im Jahr davor war sie Zweite geworden. Heuer verwies Geisenberger ihre Teamkolleginnen Julia Taubitz und Dajana Eitberger auf die Plätze zwei und drei.

Genauso erfolgreich ging es für die Miesbacherin am Samstag weiter – trotz Problemen am Start vor dem ersten Lauf. Da die Zeitmessung nicht funktioniert hatte, musste Geisenberger, obwohl schon in der konzentrierten Startphase, nochmal zurück. Groß beeindrucken ließ sie sich davon nicht und raste mit zwei einwandfreien Läufen durch den Eiskanal von Winterberg. Vielmehr bezeichnete Geisenberger „das kleine Chaos am Start im ersten Lauf“ als „kleinen Wachrüttler, aber so etwas passiert halt auch mal“. Und so rauschte sie souverän zum Titel, zweimal mit Laufbestzeit. „Ich habe mich ganz gut auf die Bedingungen einstellen können“, bilanzierte Geisenberger. Am Ende hatte sie mehr als vier Zehntelsekunden Vorsprung auf Teamkollegin Taubitz, die wie im Sprint Silber gewann. Auf Platz drei landete die Emily Sweeney (USA). „Für die morgige Team-Staffel ist es erst einmal wichtig, dass alle gut ums Starteck kommen, das mussten wir auch nochmal alle extra üben“, freute sich Geisenberger am vergangenen Samstag auf die abschließende Team-Staffel. Doch für Geisenberger, den ebenfalls siegreichen Felix Loch sowie das Weltmeister-Doppel Toni Eggert und Sascha Benecken reichte es nur für Bronze hinter Russland und Österreich. ft

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