Ergebnisoffenes Verfahren versprochen

Neuer Jurist kümmert sich um geplante Wasserschutzzone

Wasser
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Miesbach – Ein heikles Thema ist die geplante Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes Thalham-Reisach-Gotzing im Landkreis Miesbach. Nun kommt neue Bewegung in das Verfahren.

Derzeit ruht das Verordnungsverfahren „Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes Thalham-Reisach-Gotzing“. Doch nun kommt wieder Bewegung in die Angelegenheit: Wie das Landratsamt mitteilt, habe die Regierung von Oberbayern angekündigt, einen zusätzlichen Staatsjuristen zur Durchführung des Verordnungsverfahrens abzuordnen.

Neben dieser Stelle wird die Leitung der Abteilung Umwelt nachbesetzt, die seit dem Ausscheiden von Thomas Eichacker im vergangenen Mai vakant ist. Dies soll Anfang kommenden Jahres erfolgen. Bis dahin ist an eine Übergangslösung gedacht. Der Staatsjurist für die Durchführung des Wasserschutzgebietsverfahrens soll ab Dezember kommissarisch die Funktion des Abteilungsleiters übernehmen.

Bis es im Wasserschutzgebietsverfahren weitergeht, wird aber noch einige Zeit verrinnen. „Wegen des Umfangs und der Komplexität ist davon auszugehen, dass es eine längere Einarbeitungszeit braucht“, erklärt Landrat Wolfgang Rzehak. Ihm ist der Staatsjurist direkt unterstellt. Er verspricht Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und „ein ergebnisoffenes Verfahren“. ft

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