Kino und Konzerte

Miesbacher Klosterwiese wird zur Open-Air-Location

Die Portiunkulakirche und das ehemalige Kloster in Miesbach bilden die hübsche Kulisse für das Open-Air-Kino und die Konzerte ab Donnerstag.
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Die Portiunkulakirche und das ehemalige Kloster in Miesbach bilden die hübsche Kulisse für das Open-Air-Kino und die Konzerte ab Donnerstag.

Miesbach – Um noch etwas Kultur zu erleben in diesem Corona-Sommer, veranstalten ein paar Miesbacher Anfang September ein viertägiges Open-Air auf der Klosterwiese.

Die letzten Stunden des Tages brechen an, die Sonne taucht die Wiese in ein warmes Abendlicht, wandert langsam Richtung Horizont und bringt altes Gemäuer zum Leuchten. „Das ist eine tolle Atmosphäre da oben“, freut sich Aline Brunner und hofft auf entsprechendes Wetter. Dann wird das Open-Air-Kino auf der Klosterwiese in Miesbach sicher eine wunderschöne Veranstaltung. Vier Tage Programm haben die Veranstalter – Brunner, der Trachtenverein und die Bürgerstiftung Miesbach – zusammengestellt.

Neben Film- kommen auch Musikfans auf ihre Kosten. Denn neben Kino sind auch Konzerte geplant im „Kulturherbst auf der Klosterwiese“, wie auf dem Plakat steht. Los geht es am Donnerstag, 3. September, mit einem Film. Ab 20.30 Uhr läuft „Der Spion von nebenan“. Auch am Freitag ist Movie-Time, dann ist „Das perfekte Geheimnis“ zu sehen. Beginn ist wieder um 20.30 Uhr.

Danach wird die große Leinwand von der Bühne für die beiden weiteren Tage abgebaut. Am Samstag spielt ab 17 Uhr Erich Kogler, danach betritt um 19.30 Uhr die Band „Wolfhoundz“ die Bühne. Und am Sonntag spielen zum Abschluss der viertägigen Open-Air-Veranstaltung der „Weiherer“ ab 16 Uhr und der „Oimerer“ ab etwa 18 Uhr.

Die Idee schlummerte schon länger in Aline Brunner. Allerdings dachte sie zunächst an ein Autokino. Schließlich fragte die FWG-Stadträtin bei der Stadt an, ob diese als Veranstalter einsteigen würde. Parallel tüftelte Klaus Ruml vom Trachtenverein an Freiluftveranstaltungen im Waitzinger Park. „Dann sind wir einfach zusammengekommen“, erzählt Brunner.

Die Stadt hingegen sagte ab, und es stellte sich heraus, dass wegen der ALB-Problematik der Waitzinger Park nicht bespielt werden kann. So kamen Ruml und Brunner auf die Klosterwiese – und fanden in der Bürgerstiftung nicht nur einen Eigentümer, der die Fläche zur Verfügung stellt, sondern einen Partner für die Organisation.

Nun steht das Programm, ebenso wie das Hygienekonzept. Maximal 200 Besucher sind zugelassen. Mit dem Abstand sollte es also auf der großen Klosterwiese keine Probleme geben. Eintrittskarten (8 Euro für die Filme, 10 Euro für die Konzertabende) gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Von dort werden die Film- und Musikfans zu fest zugewiesenen Plätzen gebracht. Decken oder Stühle sollte jeder selbst mitbringen. Für die Verpflegung sorgen ein Grill- und ein Süßigkeitenstand. Getränke gibt es an einem umgebauten VW-Bulli. In diesem Bereich gilt wie bei den Toiletten eine Einbahnregelung, damit sich Besucher nicht in die Quere und zu nahe kommen.

Weil alles draußen und auf der Wiese ist, „können wir das bei schlechtem Wetter nicht durchziehen“, macht Brunner klar. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus. Und nach den Filmen und Konzerten ist ebenfalls schnell Schluss. Das Gelände rasch zu räumen, ist ebenfalls Teil des Hygienekonzepts. Den Abend noch gemütlich ausklingen lassen und die tolle Atmosphäre genießen, wird somit nicht möglich sein. Aber die Sonne ist dann eh schon hinter dem Horizont verschwunden. ft

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