Neuer Leiter ab 1. April

Nach 46 Jahren im Dienst: Miesbachs Kripo-Chef geht in Rente

Übergabe im kleinen Kreis bei der Kripo Miesbach: (v.l.) Der leitende Kriminaldirektor Bernd Hackl von der Kripo Rosenheim, der Erste Kriminalhauptkommissar Rainer Kehrer, Polizeipräsident Robert Kopp und der Erste Kriminalhauptkommissar Johann Schweiger.
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Übergabe im kleinen Kreis bei der Kripo Miesbach: (v.l.) Der leitende Kriminaldirektor Bernd Hackl von der Kripo Rosenheim, der Erste Kriminalhauptkommissar Rainer Kehrer, Polizeipräsident Robert Kopp und der Erste Kriminalhauptkommissar Johann Schweiger.

Miesbach – Rainer Kehrer übernimmt die Kriminalpolizeistation in Miesbach von Johann Schweiger. Der Erste Kriminalhauptkommissar startet in den wohlverdienten Ruhestand.

Die Kriminalpolizeistation Miesbach bekommt zum 1. April einen neuen Dienststellenleiter. Der bisherige Leiter, Erster Kriminalhauptkommissar (EKHK) Johann Schweiger, wird in den wohlverdienten Ruhestand eintreten. Als Nachfolger wurde der Erste Kriminalhauptkommissar Rainer Kehrer bestellt.

Angesichts der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat Polizeipräsident Robert Kopp den bisherigen Leiter Johann Schweiger nach 46-jähriger Dienstzeit bei der bayerischen Polizei im persönlichen Gespräch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Während er ihm seine Ruhestands­urkunde aushändigte, lobte der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd den Miesbacher Kripo-Chef als stets fürsorglichen und kollegialen, aber zugleich auch besonders kompetenten sowie immer ansprechbaren Dienststellenleiter. „Ich habe immer gerne mit Herrn Schwaiger zusammengearbeitet“, führte Robert Kopp aus, als er ihm die Ehrenmedaille des Polizeipräsidiums überreichte. Gleichzeitig bedankte er sich im Namen der bayerischen Polizei, aber auch ganz persönlich für das hohe Maß an Engagement und Einsatzbereitschaft während Schweigers gesamter Polizeilaufbahn.

„Mit EKHK Rainer Kehrer haben wir unseren Wunschkandidaten als neuen Miesbacher Kripo-Chef bekommen“, erklärte der Polizeipräsident weiter, als er das Bestellungsschreiben an den Beamten aushändigte. Aus seiner langjährigen Tätigkeit als Stellvertreter von Johann Schweiger ist Kehrer als Insider sowohl mit der hohen Arbeitsbelastung als auch den Belangen und Bedürfnissen der Dienststelle bestens vertraut. Kehrer werde mit seinem kriminalpolizeilichen Fachwissen gepaart mit zwischenmenschlicher Führungsqualität schnell in die großen Fußstapfen seines Vorgängers treten.

Abschließend wünschte Polizeipräsident Robert Kopp dem alten und dem neuen Miesbacher Kripo-Chef vor allem eine stabile Gesundheit – nicht nur im Hinblick auf die momentane Situation. Johann Schweiger wünschte er für den bevorstehenden Ruhestand alles erdenklich Gute und viele schöne Erlebnisse im nun kommenden Lebensabschnitt. An EKHK Rainer Kehrer richtete Kopp die besten Wünsche für ein glückliches Händchen und die stets richtigen Entscheidungen bei der Führung der Kriminalpolizeistation Miesbach. ksl

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