SPD-Kreisrätin Christine Negele kandidiert

Sie tritt bei der Wahl 2020 gegen den Landrat an

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Glückwunsch mit Blumen: Christine Negele ist Landratskandidatin der SPD, Hannes Gräbner gratulierte.

Miesbach/Landkreis - Mit Christine Negele schickt die SPD eine erfahrene Kommunalpolitikerin ins Rennen um den Landratsposten. Zwei Themen hat sie bereits im Fokus.

Die SPD schickt eine erfahrene Kommunalpolitikerin ins Rennen um den Landratsposten: Christine Negele tritt bei der Kommunalwahl im März 2020 an. Die Genossen haben sie am vergangenen Samstag in Miesbach nominiert. Auch Hannes Gräbner, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Miesbach, ist überzeugt von der Kandidatin: „Sie ist seit langen Jahren engagiert und bringt die nötige Erfahrung mit.“

Negele gehört seit 2008 dem Kreistag an, war Vorsitzende der Kreis-SPD und gehört dem Vorstand noch immer als Beisitzerin an, genauso wie der Führungsriege auf Bezirksebene. Mit ihrer Kandidatur möchte die 61-jährige Sozialpädagogin aus Tegernsee „vermitteln, was die SPD in der Kommunalpolitik umsetzen will“.

Für Negele, die als Leiterin des Sozialdienstes einer psychosomatischen Klinik in Bad Tölz arbeitet, stehen zwei Themen im Fokus: Wohnen und Verkehr. „Das ist mir ein bisschen zu zögerlich“, sagte sie zu den aktuellen Diskussionen und Plänen im Landkreis. Negele fordert Außenblick, beispielsweise in andere touristische Regionen, wie diese mit der Verkehrsproblematik umgehen. Teilweise würden Autos verbannt. „Wie machen es andere besser?“, möchte Negele wissen. Die eine oder andere Umgehungsstraße zu bauen, ist für sie jedenfalls keine Lösung.

Und damit es auch in der Region mit den höchsten Bodenpreisen Deutschlands noch bezahlbaren Wohnraum gibt, dürfe Baugrund, der in öffentlicher Hand ist, auch nicht verkauft werden. Innovative Wohnprojekte möchte Negele auf den Weg bringe. „Generationsübergreifend und inklusiv“ lautet ihre Maxime.

Beide Themen – Wohnen und Verkehr – möchte Negele aus dem Blickwinkel Klimaschutz betrachten. Auch hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen sieht Negele Verbesserungsbedarf. Zudem möchte sie sich für einen Frauennotruf und ein Frauenhaus im Landkreis einsetzen. Dass es diese Angebote hier nicht gibt, ist für sie unverständlich. „Das kann es ja wohl nicht sein“, sagte Negele. Nun tritt sie für Veränderungen an und hofft auf viele Stimmen für sich und die SPD. ft

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