Wieder mit Familie vereint

Miesbacher Polizeidienststelle: Happy End für fast blinden Hunde-Senior

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Dem kleinen Ausreißer ging's während seines Abenteuers offenbar recht gut.

Miesbach/Neuhaus - Ganz großes Kino gab's am gestrigen Donnerstagabend auf der Dienststelle der Miesbacher Polizei: Dort wurden ein kleiner Vierbeiner und seine Familie wieder vereint.

Das wäre beinahe böse ausgegangen: Fast wäre der Terrier-Mix einer 19-jährigen Haushamerin vors Auto gelaufen. Weil sie niemanden in der Nähe gesehen habe, zu dem der Hund gehörte, brachte die Haushamerin den Knirps zur Polizei. Die Beamten versuchten alles, um den Hund und sein Herrchen oder Frauchen wieder zusammenzubringen. Doch dies schlug zunächst fehl. "Die Chipnummer war nicht registriert. Suchmeldungen lagen noch nicht vor", erklärt die Polizei. Der "letzte Strohhalm" war für die Beamten "eine sehr engagierte 29-jährige Tierfreundin aus Miesbach", heißt es weiter im Bericht. Sie durfte zeitweise Ersatz-Frauchen sein und postete den Fund auch gleich auf ihrer Facebook-Seite. Es dauerte nicht lange, bis der entscheidende Tipp kam. Der Hund gehört zu einer irischen Familie, die in Neuhaus Urlaub machte. Beim Spazierengehen mit der Tochter war der 16 Jahre alte, fast blinde Terrier dann ausgebüchst. Die Familie hatte dies der Tierklinik in Neuhaus gemeldet. Kurz vor Mitternacht holte die überglückliche Familie den Hund bei der Polizei ab. "Als kleines Dankeschön hat der Ausreißer noch sein Beinchen gehoben und das Dienstauto markiert", schreiben die Beamten launig. she

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