Sogar Markus Söder gratuliert der Miesbacherin

Eine mutige Frau wird 100

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Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (l.) und Walter Lederwascher vom VdK gratulierten Maria Betz zum 100. Geburtstag.

Miesbach/Sauerlach - Nach dem Zweiten Weltkrieg geboren, hat Maria Betz viele Aufs und Abs erlebt. Nun lebt sie in Miesbach.

Als Maria Betz vor hundert Jahren geboren wurde, waren Deutschland und die anderen Länder dieser Erde gerade von vier Jahren Weltkrieg durchgerüttelt. Friedrich Ebert war seit wenigen Monaten der erste Reichs­präsident der Weimarer Republik. In diese ungewisse Zeit hinein wurde Betz nahe dem Ammersee, in Oberalting, im September 1919 geboren. In München erlernte sie schließlich den Beruf der Schneiderin.

Mitten im Zweiten Weltkrieg – im Jahre 1940 – heiratete sie ihren Mann Heinrich. Das Paar bekam zwei Töchter – Jenny und Elfriede. Doch ihr Mann kehrte nicht zurück von der Front. Als Kriegswitwe mit zwei Kindern hatte sie es schwer, die Familie zu ernähren. 1947 trat sie dem damaligen VdK-Ortsverband Sauerlach bei. Der half ihr, Witwenrente zu erhalten.

Der nächste Schicksalsschlag folgte, als ihre älteste Tochter Jenny kurz vor dem 50. Geburtstag an schwerer Krankheit starb. Bis 2013 lebte Betz in Sauerlach, nun in der Nähe ihrer Enkelin in Miesbach. Diese betreut auch Elfriede, die zweite Tochter.

Mit einem Blumenstrauß und einem Geschenkkorb besuchte der VdK-Ortsverband Oberhaching-Sauerlach die 100-Jährige zum Ehrentag. Auch Landrat Wolfgang Rzehak und Bürgermeisterin Ingrid Pongratz kamen. Von ihr erhielt sie eine Urkunde, Grüße und die Patrona-Bavaria-Medaille in Silber vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. ksl

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