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Radweg für 1,5 Millionen Euro verbindet Waakirchen und Reichersbeuern

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Von: Fridolin Thanner

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Radweg von Waakirchen nach Reichersbeuern: (v.l.) Stefan Leitner, Ernst Dieckmann, Norbert Kerkel, Ilse Aigner, Olaf von Löwis, Alexander Radwan und Klaus Koch
Auf zur Testfahrt: Den neuen Radweg von Waakirchen nach Reichersbeuern weihten (v.l.) Stefan Leitner, Ernst Dieckmann, Norbert Kerkel, Ilse Aigner, Olaf von Löwis, Alexander Radwan und Klaus Koch ein. © Fridolin Thanner

Waakirchen – Es ging dann doch ganz schnell: Der neue Radweg zwischen Waakirchen und Reichersbeuern wurde am Freitag offiziell eingeweiht.

Die Planungen zum Radweg hatten bereits vor acht Jahren begonnen, der Bau selbst war aber schon nach knapp drei Monaten beendet. Umso größer war die Freude bei den Ehrengästen am Freitag (18. November), dass die Verbindung nun fertig ist und der Kostenrahmen von 1,5 Millionen Euro eingehalten wurde. Von einem „Gewinn für alle“ sprach Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan.

„Schön und gut ist er geworden“, zeigte sich Waakirchens Bürgermeister Norbert Kerkel begeistert von dem neuen 2,3 Kilometer langen Radweg und machte deutlich: „Es war wichtig und richtig, ihn zu bauen.“

Sein Reichersbeurer Amtskollege Ernst Dieckmann freut sich, das die beiden Gemeinde „noch ein Stück weiter zusammenwachsen“. Er hofft, dass bald auch die Radweglücke zwischen Reichersbeuern und Greiling geschlossen wird. Dann wäre für Radler eine Verbindung von Tölz bis ins Tegernseer Tal gegeben.

Neuer Radweg bietet Verkehrssicherheit

14.000 Fahrzeuge sind hier täglich auf der Bundesstraße unterwegs, der neue Radweg sorgt somit für „ein gutes Stück Verkehrssicherheit“, wie Stefan Leitner vom Staatlichen Bauamt Rosenheim verdeutlichte. „Er ist wirklich gut geworden“, sagte Leitner und stellte „das gute Miteinander“ aller Beteiligten heraus.

Von sehr guten Gesprächen mit den Grundeigentümern berichtete auch Kerkel: „Die Verhandlungen waren geradezu ein Vergnügen“. Das wünschen sich die Verantwortlichen für Projekte an anderen Stellen ebenfalls. Miesbachs Landrat Olaf von Löwis etwa hofft „auf einen Impuls, dass wir die nächsten Projekte sehr schnell realisieren“. Unter anderem fehlt östlich von Waakirchen nicht nur ein Radweg, dort ist auch die Bundesstraße sehr schmal. Hier hat Leitner 2024 im Blick.

Klaus Koch, stellvertretender Landrat von Bad Tölz-Wolfratshausen, machte klar, wie wichtig Radwege für die Verkehrswende sind. „Es geht um den Alltag“, also auch um Pendler und nicht nur um Freizeitradler, betonte Koch. „Es profitiert die Allgemeinheit“, steht auch für Landtagspräsidentin Ilse Aigner außer Zweifel. ft

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