MInT Bewegung ans Ziel

Sport trifft Wissenschaft am Gymnasium Miesbach / Ilse Aigner hofft auf Nachahmer

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Achtung, „Bananenflanke“ von Ilse Aigner! Beim Zukunftstag, unter Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin, konnten die Gymnasiasten naturwissenschaftliche Phänomene aktiv ausprobieren.

Miesbach – Beim diesjährigen Zukunftstag (Girls‘ & Boys‘ Day 2019) am Miesbacher Gymnasium konnten die Schüler der neunten Klassen die Phänomene von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz MINT – hautnah erleben. An insgesamt acht Bewegungsstationen durften sie selbst ausprobieren und messen, wie die Gesetze der Naturwissenschaft an der Schnittstelle Sport wirken. Auch Schirmherrin Ilse Aigner testete ein paar Stationen aus.

Wie gelingt der perfekte Wurf? Was ist der Trick einer „Bananenflanke“? Wie hängen „Magnus-Effekt“ und Flugbahn zusammen? Welche Kräfte wirken auf das menschliche Skelett in der Bewegung? Welche treten bei einem Sturz beim Klettern auf? Nach dem Motto „Erleben ist das bessere Verstehen“ hatten die Neuntklässler Gelegenheit, sich einen innovativen und aktiven Zugang zu den MINT-Fächern zu verschaffen. Institutionen aus Wissenschaft, Technik und Sport – darunter die TU München, das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, der Deutsche Basketball Bund und der Olympiastützpunkt Bayern – sendeten Vertreter, Messgeräte und Software für bewegungsbasierte Module in die Turnhalle des Gymnasiums. An acht Stationen warfen die Schüler eifrig Bälle, ließen sich ins Sicherungsseil fallen oder hüpften auf speziellen Sprungvorrichtungen oder in Lichtschranken, um Wurfbahnen, Krafteinwirkungen und Sprungeigenschaften zu messen. Das Fraunhofer Institut zum Beispiel forscht aktuell an einer Kamerasoftware zur Emotions-Erkennung. Mit dieser Software wurde die jeweilige Herzrate anhand der Gesichtsfarbe der Schüler gemessen, nachdem diese vorher tüchtig seilspringen mussten.

Da sie schon immer technikbegeistert war und selbst Elektrotechnikerin von Beruf ist, unterstützte Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete Ilse Aigner die Veranstaltung gern als diesjährige Schirmherrin. „Ich finde es gut, dass es heute so ein hervorragendes Beispiel gibt, wie man Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik mit praktischen Varianten erproben, erfühlen und erfahren kann“, sagte sie in ihrem Grußwort. Naturwissenschaft und Technik seien für die ehemalige Wirtschaftsministerin eine ganz essentielle Grundlage für die Weiterentwicklung des techniklastigen Standortes Bayern, der in diesem Bereich mehr Nachwuchskräfte benötige. Aigner hofft, dass viele Schüler von dem Zukunftstag begeistert sind und das MINT-Projekt möglichst viele Nachahmer findet – nicht nur in der Bildungsregion Miesbach. sko

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