Ärger auf dem Serpentinenweg

Mountainbiker am Huberspitz: Haushamer Gemeinderat für drastische Maßnahmen

Mountainbiker auf dem Serpentinenweg am Huberspitz in Hausham
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Mountainbiker, die den Serpentinenweg am Huberspitz in Hausham befahren, sorgen für Ärger.

Hausham – Mit dem Waldlehrpfad ist der Serpentinenweg am Huberspitz nur noch für Wanderer geöffnet. Einige Mountainbiker stört das Verbot aber nicht.

Gemeinderat Willi Halletz (Grüne) stößt die Nutzung des Serpentinenwegs in Hausham zur Huberspitz durch Mountainbiker extrem sauer auf. „Sogar nachts und mit Stirnlampen wird der Weg befahren und als Downhill-Strecke missbraucht“, beklagte er kürzlich in der Sitzung des Gemeinderats und würde am liebsten zu drastischen Gegenmaßnahmen greifen: „Wenn Hinweisschilder nichts helfen, dann vielleicht quer gelegte Baumstämme.“

Tatsächlich ist der Pfad eindeutig als reiner Wanderweg ausgewiesen. Daher teilte Bürgermeister Jens Zangenfeind Halletz‘ Ärger, dass der schmale Steig Wanderern und Familien vorenthalten sein soll: „Auch ich sehe keinen Grund, warum man hier mit dem Mountainbike fahren muss.“

Allerdings sind der Gemeinde für eine Sperrung die Hände gebunden, weil der kürzlich mit viel freiwilligem Engagement zum Naturlehrpfad ausgebaute Weg nicht in Gemeindebesitz ist. „Aber wir verhandeln bereits mit den Grundstückseigentümern, um den Weg widmen und dann sperren zu können“, ergänzte der Rathauschef. Radikale Schritte wie quer gelegte Bäume sind aber, wie Zangenfeind sagte, alleine schon aus Haftungsgründen keine Lösung. hac

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