Gewinner im Handwerk

80 Sieger in Handwerksberufen geehrt – auch aus dem Landkreis

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Hauptgeschäftsführer Frank Hüpers (l.) und Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl (r.) gratulieren Justina Schürger und Martin Thrainer aus dem Landkreis Miesbach.

München/Landkreis – Die Sieger in 80 verschiedenen Handwerksberufen sind bei einer Feierstunde in München ausgezeichnet worden. Darunter auch Gewinner aus den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen.

„Ich bin stolz auf 80 Macher, die unser Wirtschaftsbereich in diesem Jahr hervorgebracht hat“, gratulierte Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl. „Aber auch Lehrer, Eltern und Freunde haben ihren Teil geleistet, damit wir jene jungen Frauen und Männer auszeichnen dürfen, die in diesem Jahr die beste Gesellen- oder Abschlussprüfung im oberbayerischen Handwerk abgelegt haben.“

Hauptgeschäftsführer Frank Hüpers ergänzte, es brauche hervorragende Ausbilder, die in der Lehre das weitergeben, was sie früher selbst einmal erlernt haben: „Sie haben einen entscheidenden Anteil daran, dass unser oberbayerischer Berufsnachwuchs in den Prüfungen hervorragende Ergebnisse erzielt und sich im Wettbewerb gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt hat.“

Die Kammersieger aus dem Landkreis Miesbach sind Glaser Franz Oswald aus Weyarn in der Fachrichtung Verglasung und Glasbau, Ofen- und Luftheizungsbauer Martin Thrainer aus Schaftlach und Sattlerin Justina Schürger aus Waakirchen in der Fachrichtung Feintäschnerei.

Für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Veronika Gerg aus Gaißach mit dem Schwerpunkt Metzgerei, Fliesen-,Platten- und Mosaikleger Florian Fischhaber aus Gaißach und Trachtenschneiderin Theresa Schuster aus Reichersbeuern mit dem Schwerpunkt Herren ausgezeichnet worden.

Die Gewinner aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit Hauptgeschäftsführer Frank Hüpers (l.) und Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl (r.).

Das Handwerk bildet in über 130 verschiedenen Berufen aus. Unter den Geehrten im Saal saßen neben Absolventen der ausbildungsstarken Berufe aus den Bereichen Kfz, Elektro, Metall, Bau und dem Nahrungsmittelhandwerk auch Vertreter der Holz-, Textil- und Gesundheitsberufe sowie von Berufen, die weniger im Rampenlicht stehen aber ebenso kontinuierlich ausbilden. Hüpers rief die Sieger dazu auf, für sich bald die Frage zu beantworten, wie es beruflich weitergehen soll: „Das Wissen von heute wird dabei leider nicht bis zur Rente reichen.“

Peteranderl wies darauf hin, dass sich das Handwerk stetig verändere: „Neue Technologien werden entwickelt und neue Materialien entdeckt, die wiederum in neuen Arbeitsprozessen zum Einsatz kommen.“ Neue Kundenwünsche erforderten, die Kenntnisse regelmäßig anzupassen und zu verfeinern. Der Kammerpräsident: „Diese Anpassungsfähigkeit hat das Handwerk immer ausgezeichnet und dazu beigetragen, dass unser Wirtschaftsbereich auch nach Jahrhunderten noch erfolgreich ist.“ ksl

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