Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Nach Vorfall in Bad Wiessee: Einbruchserie in Kindergärten aufgeklärt

Einbruch
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Im Dezember sind Unbekannte in den Kindergarten in Bad Wiessee eingebrochen.
  • vonKatja Schlenker
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Bad Wiessee – Nachdem Unbekannte im Dezember in den Kindergarten in Bad Wiessee eingebrochen sind, hat die Polizei nun zwei Tatverdächtige festgenommen.

Eine mehr als zwei Monate andauernde Einbruchserie – überwiegend in Kindergärten – haben Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim nach umfangreichen und intensiven Ermittlungen aufgeklärt. Zwei Tatverdächtige konnten am Wochenende (23./24. Januar) auf frischer Tat bei einem Einbruch in Neubeuern festgenommen werden. Beide legten inzwischen Geständnisse zu etlichen Taten ab. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde vom Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft gegen die beiden Beschuldigten angeordnet.

Im Dezember 2020 nahm die Serie mit Einbrüchen in die Kindergärten im Rosenheimer Stadtteil Aising und in Stephanskirchen ihren Anfang. In der Folge traf es verschiedene Einrichtungen im südlichen Landkreis Rosenheim sowie mit Bad Wiessee auch eine Kita im Landkreis Miesbach. Während die Beute in den meisten Fällen eher geringe Bargeldbeträge waren, verursachten die Einbrecher in der Regel einen hohen Sachschaden.

„Nach dem Jahreswechsel verdichteten sich für die Ermittler der Polizeiinspektion Rosenheim die Hinweise in Richtung von zwei Tatverdächtigen“, erklärt Sprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd. „Die beiden 29 und 31 Jahre alten Deutschen aus dem Landkreis Rosenheim waren in der Vergangenheit bereits wiederholt einschlägig in Erscheinung getreten.“

In enger Zusammenarbeit mit den Operativen Ergänzungsdiensten (OED) Rosenheim, der Polizeiinspektion Brannenburg und der Kriminalpolizei Miesbach gelang es schließlich, die beiden Männer in den frühen Morgenstunden des Samstag (23. Januar) nach dem Einbruch in einen Kindergarten in Neubeuern auf frischer Tat festzunehmen.

Anschließend wurde deren Wohnung durchsucht, was dazu führte, dass Beweismittel sichergestellt werden konnten, die den Tatverdacht erhärten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, wurden die Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Richter bestätigte den Antrag und erließ gegen beide Haftbefehle. Die Männer kamen unmittelbar in Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft.

„Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Rosenheimer Ermittler dürften die beiden Männer für mindesten zehn Einbrüche in der Region verantwortlich sein“, teilt Stefan Sonntag mit. „Zu etlichen Taten legten die Beschuldigten Geständnisse ab. Die Prüfung weiterer Tatzusammenhänge ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.“ ksl

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