Von Freitag 17. Juli bis Montag 20. Juli 2020

Neue Attraktion für Miesbach: Volksfest und Schupfenfest "to go"

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Das Miesbacher Volksfest und das Schupfenfest der Haberer präsentieren sich dieses Jahr Corona-bedingt anders als gewohnt. Für die nötige Einhaltung der behördlichen Vorschriften werden beide Feste "to go" abgehalten.

An vier Tagen dürfen sich die Besucher über bestes Essen freuen. Dabei machen die Haberer am Freitag, 17. Juli (ab 17 Uhr), den Anfang mit ihren Hendln und Ant´n. Das Volksfestwirtspaar Yvonne und Anian Kurz bieten mit verschiedenen Schmankerln und einer besonderen neuen Attraktion - einem ganzen Ochsen am Spieß - den Besuchern am Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli (jeweils ab 11 Uhr), weitere Spezialitäten. Für Fans von Süßem ist der "Mandelhans" mit einem Wagen präsent. Zum Abschluss folgt am Montag, 20. Juli (ab 11 Uhr), der Seniorennachmittag der Kreisstadt Miesbach.

Festwirt Anian Kurz erklärt, was es mit dem Volksfest "to go" auf sich hat: 

Wie kamen Sie auf die Idee mit dem Volksfest "to go"? 

Anian Kurz: Ich habe gesehen, dass das anderswo erfolgreich klappt, zum Beispiel in Gmund. Da dachte ich mir: Das mache ich auch. Ich bin auf die Haberer zugegangen, damit wir es zusammen durchführen. Die waren gleich begeistert und die Stadt genauso.  

Was ist geboten? 

Anian Kurz: Deftige, beliebte Speisen und Süßes vom "Mandelhans". Die Haberer bieten ihre berühmten Ant´n und Hendl an. Alles gibt es "to go". Bier kann man mitnehmen. Das haben wir in Flaschen da. 

Die Speisenauswahl ist klassisch mit einer ganz besonderen Attraktion. Bieten Sie den ganzen Ochsen am Spieß zum ersten Mal an? 

Anian Kurz: Ja. Der Ochsengrill ist nagelneu, Anfang Juli angekommen. Das wird der erste Ochs´ am Spieß für das Miesbacher Volksfest seit fast 50 Jahren. Zuletzt gab es das 1973. Dazu bieten wir Klassiker wie Rollbraten, Hendl, Spareribs oder Käsespätzle. 

Volksfest und Schupfenfest: Impressionen

 © Haberer
von links nach rechts: Tochter Christina, Yvonne Kurz, Anian Kurz © Haberer
 © PantherMedia
 © Haberer
 © Haberer
 © Haberer

Bierbänke sind auch mit Sicherheitsabstand nicht geplant. Warum? 

Anian Kurz: Eine Bestuhlung wäre momentan bis 100 Personen erlaubt. Aber wir hatten Angst, dass wir das bei gutem Wetter mit großem Andrang nicht mehr unter Kontrolle bekommen könnten. Außerdem wollen wir nicht Leute wegschicken müssen. 

Also keine Bierbänke. Auch nicht beim Seniorennachmittag? 

Anian Kurz: Nein. Die Stadt hat die Möglichkeit genutzt, den Seniorennachmittag am Montag zu veranstalten. Die Senioren bekommen die Gutscheine per Post und können das Essen abholen. Dazu gibt es eine Halbe gratis von der Weißbierbrauerei Hopf. Speisen "to go" gibt es am Montag natürlich auch für Nichtsenioren. 

Die Speisen gibt es freitags ab 17 Uhr, an den anderen Tagen ab 11 Uhr zum Abholen. Bis wann bekommt man etwas zu essen? Welches Verpackungskonzept ist angedacht? 

Anian Kurz: Essen gibt es jeden Tag bis 21 Uhr. Wir verpacken natürlich - angepasst an die unterschiedlichen Speisen - alles bestens für einen guten Transport nach Hause. 

Schupfenfest dauert heuer einen Tag - natürlich gibt ´s die berühmten Ant´n 

Ein Tag statt drei Tage heißt es heuer beim Schupfenfest der Haberer. Die berühmten Ant´n gibt es dabei natürlich, ebenso hervorragende Hendl. 

Das sagt Franz Mayer, 2. Haberer-Vorstand, zur diesjährigen Festsituation: 

Momentan ist keine einfache Zeit für Feste. Man hätte einfach auf das nächste Jahr warten können. Warum haben sich die Haberer trotzdem für ein eintägiges Ersatz-Schupfenfest heuer entschieden? 

Franz Mayer: Die Leute mögen die Schmankerl der Haberer gerne. Die wollten wir ihnen bieten. 

Das bekannte Haberfeldtreiben fällt dieses Mal wohl aus? 

Franz Mayer: Leider ja, obwohl es in diesem Wahljahr und in den Corona-Zeiten viele interessante und teils auch lustige Anekdoten gegeben hätte. 

Auf der Haberer-Homepage gibt es einen Blick in die Zukunft. 2021 sollen es wieder drei Tage Schupfenfest sein. 

Franz Mayer: Ja, auf alle Fälle, außer es gibt weiter Auflagen wegen Corona. Aber wir freuen uns und hoffen, dass es nächstes Jahr wieder in bewährter Weise weitergehen kann. 

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