Bunter Anziehungspunkt

Neuer Miesbacher Marktführer mit Händlerportraits, Tipps und Rezepten

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Präsentierten den neuen „Wegweiser“: (v.l.) Marktmeister Jürgen Urban, Kulturamts-Praktikantin Margot Sales-Orti, Verena Wolf, Ingrid Pongratz, Max Kalup (Kulturamt Miesbach), Isabella Krobisch und Lisa Mayerhofer (Kulturamt).

Miesbach – Der Grüne Markt in Miesbach zieht allwöchentlich Scharen von Besuchern ins Herz der Kreisstadt. Während die „Profis“ zielgerichtet durch die vielen Stände manövrieren, um ihre Einkäufe zu erledigen, schlendert manch anderer staunend vorbei am reichen Angebot von Obst und Gemüse, Eiern, Fleisch- und Käsewaren, Kräutern, Feinkost und vielem mehr. Doch wer steht eigentlich jeden Donnerstag bei Wind und Wetter in den Ständen? Wer sind die Menschen hinter den Produkten? Ihre Geschichten und dazu viele Tipps und Rezepte gibt‘s ab sofort gesammelt im neuen Führer „Der Grüne Markt in Miesbach – erleben, einkaufen, genießen“.

„Der Markt ist ein Anziehungs- und Kommunikationspunkt“, sagt Ingrid Pongratz. Und die Bürgermeisterin muss es wissen, denn sie verbindet schon frühe Kindheitserinnerungen mit dem geschäftigen Treiben am Marktplatz. „Das war mein Spielplatz“, sagt Pongratz, die vom besonderen Flair schwärmt. „Ich hoffe, dass das nie verlorengeht.“ Der neue Marktführer war Pongratz eine große Herzensangelegenheit. Umso mehr freut sie sich über das Ergebnis, das Autorin Verena Wolf und Kulturchefin Isabella Krobisch präsentierten. „Es war unglaublich viel Arbeit, bis alles zusammengestellt war“, lobt die Rathauschefin. Der Einkaufshelfer im praktischen Hosentaschenformat bündelt auf knapp 100 Seiten Geschichte und Geschichten sowie allerhand Tipps und Rezepte. So finden sich neben einer kleinen Kartoffelkunde auch Anregungen für eine gelungene Käseplatte, Rehschnitzel, gebratene Forelle, Marmeladen und vieles mehr.

Autorin Wolf denkt gern an die Arbeit mit den Standbesitzern zurück. „Sie haben von Anfang an wie selbstverständlich mitgearbeitet.“ In den daraus entstandenen Portraits erzählen die Standbesitzer ihre Geschichte, die oft schon mehrere Generationen zurückreicht.Doch nicht nur die Händler verbinden viele Erinnerungen mit dem Miesbacher Wochenmarkt: Deshalb veröffentlicht das Kulturamt der Stadt ab sofort pünktlich am Donnerstag seine „Marktgeschichten“. Den Anfang machte die Bürgermeisterin.

1000 Stück des Marktführers warten darauf, kostenfrei unter die Menschen gebracht zu werden. „Wir denken, dass das etwa zwei Jahre reicht“, sagt Krobisch. Die Büchlein gibt‘s beim Gelben Blatt in Miesbach, im Rathaus und dem Waitzinger Keller sowie an den Tourist-Informationen und bei den Markthändlern selbst. she

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