Beschluss gefallen

Neues Warmfreibad für Bayrischzell: Gemeinderat macht Weg am Seeberg frei

Seeberg Bayrischzell
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Die Gemeinderäte in Bayrischzell hoffen, dass schon bald am Seeberg ein neues Warmfreibad gebaut werden kann.

Bayrischzell – Das Bayrischzeller Warmfreibad soll am Seeberg neu gebaut werden. Der Gemeinderat hat dafür nun eine wichtige Hürde aus dem weg geräumt.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in Bayrisch­zell wurde über Änderungen im Entwurf des Bebauungsplans für den eventuellen Alternativstandort eines Warmfreibads am Seeberg abgestimmt. Das Gremium hat Bürgermeister Georg Kittenrainer ermächtigt, ein Fachbüro mit dem Erstellen der notwendigen Umweltinformationen zu beauftragen.

Die Gemeinde Bayrischzell prüft derzeit, ob der Neubau eines Warmfreibads im Bereich Seeberg-Minigolfplatz möglich ist. Überraschenderweise war Ende 2020 ein 30 Jahre alter Bebauungsplan aufgetaucht. „Der spielt uns in die Karten“, betonte Kittenrainer in der Sitzung. Nun solle der alte Bebauungsplan an das neue Vorhaben angepasst werden. Priorität für die Gemeinde habe das Schwimmbad. Deshalb wurde ein eventuell möglicher Campingplatz aus den Planungen herausgelassen. „Wir wollen nicht, dass das Vorhaben gebremst wird“, sagte der Bürgermeister – wohl wissend, dass die Lage im Außenbereich Probleme aufwerfen kann.

„Bis jetzt scheint es machbar“, fuhr er fort und wies nochmal darauf hin, dass es bereits Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde gegeben habe und diese positiv verlaufen seien. Herausgenommen aus dem bestehenden Bebauungsplan werden die damals geplante Tennishalle und die Ferienwohnanlage. Um das Freibad zu errichten, wurde ein Baufeld im Bereich des Minigolfplatzes und des bestehenden Kiosks festgesetzt sowie die Nutzung für den Wohnmobilstellplatz und den Parkplatz eingetragen. Die Wanderparkplätze sollen später eventuell ausgelagert werden.

„Und der Minigolfplatz fällt dann weg?“, fragte Egid Stadler (CSU). „An dieser Stelle ist kein Platz mehr“, antwortete Kittenrainer. Zusätzlich wurde ein Bauraum für den Multifunktionsplatz östlich im Anschluss an die bestehenden Tennisplätze aufgenommen. Um das Änderungsverfahren durchzuführen, müssen vorab noch die gesetzlich vorgeschriebenen Umwelt­informationen durch ein Fachbüro erstellt werden. Der Gemeinderat ermächtigte dafür Kittenrainer, ein Fachbüro zu beauftragen. jw

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