Ausschuss beschließt neue Regeln

Ordnung auf der Volksfestwiese: Das ändert sich beim Parken in Miesbach

Parkplatz auf der Waitzinger Wiese in Miesbach
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Bald sollen auf der Waitzinger Wiese in Miesbach nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen parken.
  • VonFridolin Thanner
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Miesbach – Der Miesbacher Bauausschuss legt Regeln fest für die Waitzinger Wiese als Parkplatz. Vor allem Lkw und Anhänger sollen von der Volksfestwiese verschwinden.

Die Stadt Miesbach möchte das Parken auf der Waitzinger Wiese reglementieren und für Ordnung sorgen. Die große Fläche soll Pendlern, Ladeninhabern und Beschäftigten sowie Anwohnern und Besuchern der Innenstadt als kostenloser Parkplatz zur Verfügung stehen. Doch neben deren Autos stehen dort zahlreiche Anhänger, Wohnmobile, Lastwagen und sogar Busse. Damit soll bald Schluss sein.

  • Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung eine Höhenbegrenzung – aber ohne fixes Maß – an der Einfahrt beschlossen.
  • Zudem soll das Parkplatzschild um den Zusatz Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen ergänzt werden.
  • Damit dürfen zwar Autos mit Anhänger abgestellt werden, aber keine Anhänger allein.
  • Kleinere Wohnmobile und beispielsweise zu Campern ausgebaute VW-Busse, die oft auch wie normale Pkw benutzt werden, dürfen ebenfalls geparkt werden.
  • Lastwagen und Busse sowie große Wohnmobile hingegen würden weitgehend ausgeschlossen.

„Ich denke, durch die Höhenbegrenzung bringen wir den Großteil raus“, sagte Franz Mayer (CSU). Dem stimmte Michael Lechner (FWG) nicht zu. „Wir werden einen beträchtlichen Teil trotzdem dort haben“, zeigte er sich skeptisch. Hedwig Schmid (SPD) hatte ein Problem mit Wohnmobilen und Campern. Sie findet: „Wer sich so ein Fahrzeug leisten kann, muss sich auch um einen Stellplatz kümmern.“

Was die Stadt auch nicht möchte: Übernachtungsgäste auf der Volksfestwiese. Deshalb soll ein Schild „Campen verboten“ zusätzlich aufgestellt werden, wie Bauamtsleiter Lutz Breitwieser erläuterte. Dieses nahm der Ausschuss in seinen Beschluss auf.

Ob danach weitere Optimierungsmöglichkeiten, wie Bürgermeister Gerhard Braunmiller sagte, ergriffen werden, müsse sich zeigen. „Bei Bedarf nachjustieren“, schlug Florian Ruml (FWG) ebenfalls vor. Vielleicht kommen dann auch Regeln wie etwa eine zeitliche Begrenzung, die Stefan Griesbeck (CSU) anregte, oder Bereiche zum Anmieten, die seine Fraktionskollegin Verena Assum (CSU) sich gut vorstellen kann. ft

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