Otterfing zahlt

Warum der Gemeinderat die München-Zulage beschlossen hat

+
Da der Otterfinger Gemeinderat die München-Zulage abgesegnet hat, dürfen sich die Gemeindebeschäftigten ab Anfang 2020 über deutlich mehr Geld freuen.

Otterfing – Otterfing zahlt fortan zusätzliches Geld an Mitarbeiter. Der Gemeinderat hat die sogenannte München-Zulage aus gutem Grund beschlossen.

Mit der Einführung der Großraumzulage setzt Otterfing ein Zeichen: Über bis zu 270 Euro mehr im Monat dürfen sich Gemeindebedienstete ab 2020 freuen. Damit gleicht sich die Kommune dem Niveau Münchens an. Speziell die niedrigeren Einkommensgruppen profitieren von der Zulage.

Wie Bürgermeister Jakob Egls­eder in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates verkündete, hat sich das Gremium in nichtöffentlicher Beratung entschieden, ab heuer die sogenannte München-Zulage zu zahlen. Damit haben die Beschäftigen der Entgeltgruppen eins bis acht im Monat 270 Euro mehr in der Tasche. Ab Gruppe neun sind es immerhin noch 135 Euro mehr. Für die Auszubildenden erhöht sich das monatliche Gehalt um 140 Euro. Allen kindergeldberechtigten Beschäftigten der Gemeinde werden unabhängig von der Zulage weitere 50 Euro im Monat überwiesen. Die Zulage wurde zunächst für zwei Jahre beschlossen und gilt auch für Teilzeitkräfte.

Leer gehen hingegen bei der Großraumzulage Beamte aus. Allerdings gibt es für diese Beschäftigtengruppe eine Fahrtkostenzulage in Höhe von 30 Cent pro Kilometer. Wie Eglseder sagte, ist das auch neu. Allerdings ist die Zulage noch zu versteuern und auf 135 Euro gedeckelt. Mit der Zulage möchte die Gemeinde ein attraktives Zeichen auf dem Arbeitsmarkt setzen. Ein richtiger Entschluss, wie Eglseder bekräftigte: „Es ist schwer, gutes Personal zu finden. Dem müssen wir uns stellen und uns auch was einfallen lassen.“ hac

Auch interessant

Meistgelesen

Neueröffnung Orient Mark-Et
Neueröffnung Orient Mark-Et
Letzter Neujahrsempfang als Miesbachs Bürgermeisterin
Letzter Neujahrsempfang als Miesbachs Bürgermeisterin
Gisela Hölscher setzt als Landratsanwärterin auf mehr Tempo in der Politik
Gisela Hölscher setzt als Landratsanwärterin auf mehr Tempo in der Politik
Aus diesem Grund wechselt die Finanzkasse bald von Miesbach nach Weilheim
Aus diesem Grund wechselt die Finanzkasse bald von Miesbach nach Weilheim

Kommentare