Aus dem Gemeinderat

So viel kostet der Erhalt des Otterfinger Hofes die Gemeinde

Wie genau es mit dem Otterfinger Hof und den Sportstätten in der Gemeinde nach den inzwischen jahrelangen Querelen weitergeht, muss nun der neue Gemeinderat entscheiden.
+
Wie genau es mit dem Otterfinger Hof und den Sportstätten in der Gemeinde nach den inzwischen jahrelangen Querelen weitergeht, muss nun der neue Gemeinderat entscheiden.

Otterfing – Hohe Kosten kommen auf die Gemeinde zu, wenn der Otterfinger Hof erhalten werden soll. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einen Entschluss gefasst.

Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats informierte Bürgermeister Jakob Egls­eder über die Kosten, um den Otterfinger Hof zu erhalten. Demnach wären über die nächsten fünf Jahre für den Gebäudekomplex bei einer Art Duschkopflösung rund 1,2 Millionen Euro notwendig. Das hat der Otterfinger Architekt Michael Zach im Auftrag der Gemeinde errechnet.

Die größten Posten in der Kalkulation nehmen mit 600.000 Euro die Haustechnik und die Sanitärräume ein, die modernisiert werden müssen. Für Arbeiten an der Fassade und um diese zu dämmen, kalkulierte Architekt Michael Zach 276.000 Euro. Schließlich müssen noch die vorhandenen Wohnungen renoviert werden, was mit 104.000 Euro zu Buche schlägt. Wie Bürgermeister Jakob Eglseder, der sein Amt im Mai nach 18 Jahren an Michael Falkenhahn (SPD) abgibt, vortrug, sind in den Kosten weder die Modernisierung der Gastronomie, noch der Wärmetechnik und eine Sanierung des Daches eingerechnet. Ebenso sind Arbeiten in den Nebenräumen wie der Kegelbahn oder Schießstatt in der aktuellen Schätzung nicht berücksichtigt. Ungeprüft blieb, ob es für die Sanierung Fördermittel gibt oder die Kosten in Eigenleistung gedrückt werden können.

Wie Rathauschef Jakob Eglseder in der Sitzung vor Kurzem sagte, wolle er als scheidender Bürgermeister diese Kosten noch öffentlich machen und habe diesen Tagesordnungspunkt daher lediglich als Information angesetzt. Wortmeldungen aus dem Gremium gab es dazu nicht. Bekanntlich spricht sich die CSU-Fraktion für den Erhalt des Otterfinger Hofes und den Neubau einer Sporthalle am Skaterplatz aus. Der neue Bürgermeister Michael Falkenhahn (SPD), der im Mai sein Amt antritt, steht hingegen für eine große Lösung mit einer neuen Sporthalle am Altstandort am Nordring. Die Debatten und Abstimmungen darüber muss jetzt also ab Mai der neue Gemeinderat führen. hac

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Coronavirus im Landkreis Miesbach: Die wichtigsten Beschlüsse des Corona-Gipfels
Coronavirus im Landkreis Miesbach: Die wichtigsten Beschlüsse des Corona-Gipfels
Coronavirus im Landkreis Miesbach: 7-Tage-Inzidenz steigt weiter
Coronavirus im Landkreis Miesbach: 7-Tage-Inzidenz steigt weiter
Coronavirus im Landkreis Miesbach: Personal und Material werden knapp
Coronavirus im Landkreis Miesbach: Personal und Material werden knapp
Endspurt für Straßenbau an der B318 bei Holzkirchen
Endspurt für Straßenbau an der B318 bei Holzkirchen

Kommentare