Rückblick und Neuwahl

Feuerwehr Otterfing 2019 nicht nur durch einen Großbrand gefordert

Die neu gewählte Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehr Otterfing: (v.l.) Schriftführer Roberto Sottanelli, Beisitzer Franz Huber, Fähnrich Michael Schlickenrieder, stellvertretender Kassier Christoph Bucher, stellvertretender Kommandant Florian Groll, Kassier Matthias Frank, Kommandant Florian Mang, Beisitzer Bernhard Klaus, Vorstand Johann Thoma, Friedrich Gieseke, Zweiter Vorstand Hartmut Bergener, Beisitzer Thomas Reiter und Bürgermeister Jakob Eglseder.
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Die neu gewählte Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehr Otterfing: (v.l.) Schriftführer Roberto Sottanelli, Beisitzer Franz Huber, Fähnrich Michael Schlickenrieder, stellvertretender Kassier Christoph Bucher, stellvertretender Kommandant Florian Groll, Kassier Matthias Frank, Kommandant Florian Mang, Beisitzer Bernhard Klaus, Vorstand Johann Thoma, Friedrich Gieseke, Zweiter Vorstand Hartmut Bergener, Beisitzer Thomas Reiter und Bürgermeister Jakob Eglseder.

Otterfing – Die Feuerwehr Otterfing hat bei der Jahreshauptversammlung neu wählt. Beim Rückblick auf 2019 zeigt sich: Die Aktiven wurden nicht nur durch einen Großbrand gefordert.

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Otterfing blickten die Floriansjünger auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Einsätzen und Übungsstunden zurück. Aber auch personell hat sich bei der Versammlung am Dreikönigstag im Otterfinger Hof etwas getan: Weil der bisherige Kommandant Franz Huber zum Kreisbrandmeister berufen wurde, gab er sein Amt ab. Künftig hört die aktive Truppe deshalb auf das Kommando von Florian Mang. Zu seinem Stellvertreter wurde Florian Groll gewählt. Alles beim Alten blieb hingegen bei der Führungsriege des Feuerwehrvereins, dem auch künftig Johann Thoma und Hartmut Bergener als Vertreter vorstehen. Huber ist als neuer Beisitzer mit an Bord.

Dass Franz Huber nach sechs Jahren an der Spitze der Aktiven und vier weiteren davor als stellvertretender Kommandant abtritt, hat einen guten Grund: Er wurde im April 2019 zum Kreisbrandmeister befördert und möchte sich nun ganz auf diese Aufgabe konzentrieren. Da er künftig im Landkreis Miesbach für das Inspektionsgebiet 2 – und damit für den nördlichen Bereich – zuständig ist, wird ihn der Weg aber doch noch das eine oder andere Mal zu seiner ehemaligen Truppe führen.

Bevor Huber aber sein Amt abgab, berichtete er über das abgelaufene Jahr. Dabei wurde klar, wie wichtig die 77 Übungen im Jahr 2019 waren. Das zeigte sich unter anderem bei dem schrecklichen Großbrand eines Wohnhauses im März vergangenen Jahres. Insgesamt wurden die 92 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer im vergangenen Jahr zu 91 Einsätzen gerufen, 2.300 Einsatzstunden kamen so zustande – und auch heuer mussten schon die ersten Einsätze gefahren werden. Da in der Mannschaft auch 27 geprüfte Atemschutzgeräteträger sind, kann die Otterfinger Feuerwehr auch bei diffizilen Einsätzen retten, bergen und löschen.

Dass beim Wohnhausbrand damals alle acht Bewohner aus dem lichterloh brennenden Haus gerettet werden konnten, war nach Überzeugung von Kreisbrandrat Anton Riblinger nur dem überlegten Handeln und der guten Zusammenarbeit der Feuerwehren vor Ort zu verdanken. Riblinger lobte dabei den Einsatz der Otterfinger Wehr unter Hubers Kommando ausdrücklich und sowohl er als auch Kreisbrandinspektor Andreas Schwabenbauer, der ebenfalls an der Versammlung teilnahm, freuen sich nun auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Ex-Kommandanten. In seinem Grußwort sprach auch Bürgermeister Jakob Eglseder der einsatzerfahrenen Truppe im Namen der gesamten Gemeinde seine hohe Anerkennung und seinen Dank aus. hac

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