Kommunalwahl 2020

Drei Männer und der Posten des Otterfinger Bürgermeisters

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Mit Robert Schüßlbauer (CSU), Michael Falkenhahn (SPD) und Josef Killer (FWG) haben sich drei Kandidaten für den Posten als Bürgermeister von Otterfing gefunden.

Otterfing – Robert Schüßlbauer (CSU), Michael Falkenhahn (SPD) und Josef Killer (FWG) treten in Otterfing um das Amt des Bürgermeisters an.

Otterfings Bürgermeister Jakob Eglseder (CSU) verzichtet nach 18 Jahren im Amt. Mit Robert Schüßlbauer (CSU), Michael Falkenhahn (SPD) und Josef Killer (FWG) haben sich drei Kandidaten für den Posten gefunden.

CSU: Robert Schüßlbauer

Was zeichnet Sie aus, um Bürgermeister zu werden?

Otterfing ist meine Heimat. Mein Leben. Hier bin ich aufgewachsen und engagiere mich seit vielen Jahren ehrenamtlich in verschiedensten Positionen. Diese gute Vernetzung im Dorf und meine 18-jährige Erfahrung als Gemeinderat bilden für das Amt des Ersten Bürgermeisters in der Gemeinde Otterfing die besten Voraussetzungen.

Wie sehen Ihre Hauptziele aus, die Sie erreichen wollen, sollten Sie gewählt werden?

Robert Schüßlbauer (44, verheiratet) ist seit 2002 Mitglied im Gemeinderat. Der zweifache Vater arbeitet als Bankkaufmann.

Mein Ziel ist die Schaffung von bezahlbaren Mietwohnungen für einheimische junge Bürger, Familien und Senioren, zum Beispiel auf der Thomawiese. Dieses Projekt wurde von uns angestoßen und wird von mir klar verfolgt. Auch die aktive Begleitung von Maßnahmen zur ökologischen Energiegewinnung ist mir wichtig. Den Zusammenhalt im Ort will ich stärken.

Otterfing liegt im Speckgürtel von München. Wie kann die Gemeinde das nutzen?

Unsere Lage im Speckgürtel von München bietet uns viele Vorteile hinsichtlich Arbeitsplätzen und Verkehrsanbindung. Der große Siedlungsdruck und die dadurch resultierenden Immobilienpreise machen es Einheimischen allerdings fast unmöglich, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Hier sehe ich Handlungsbedarf.

Thema Sportzentrum – wie stehen Sie dazu?

Die Planung einer Sporthalle am Skaterplatz unter Erhalt der Skateranlage halte ich für eine mögliche Lösung. Sie spart uns teure Lärmschutzmaßnahmen am Altstandort. Gleichzeitig müssen wir den Otterfinger Hof als Versammlungs- und Veranstaltungszentrum für unsere Ortsvereine erhalten.

SPD: Michael Falkenhahn

Was zeichnet Sie aus, um Bürgermeister zu werden?

Michael Falkenhahn (53, verheiratet) sitzt seit 2014 im Gemeinderat. Der Projektleiter in der IT-Branche hat drei Söhne.

Ich bringe aufgrund meiner beruflichen Erfahrung als Projektleiter in der IT-Branche die Grundvoraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters mit: Lösungsorientierte Projektplanung, Kostenkalkulation und Teamleitung. Ich plane sachlich, nachhaltig und umsichtig mit dem Blick für das Ganze. Des Weiteren bin ich mir der Bedeutung des hohen ehrenamtlichen Engagements in Otterfing bewusst und werde es weiter fördern.

Wie sehen Ihre Hauptziele aus, die Sie erreichen wollen, sollten Sie gewählt werden?

Eine offene nachvollziehbare Gemeindearbeit, Bürgerbeteiligung, Umwelt- und Klimaschutz aktiv fördern, Schaffen von Wohnraum für Jung und Alt, Weiterentwicklung einer lebenswerten Kommune und Umsetzung des Sportzentrums entsprechend des Bürgerwillens.

Otterfing liegt im Speckgürtel von München. Wie kann die Gemeinde das nutzen?

Die gute Beschäftigungs- und Einkommenslage in unserer Region kann genutzt werden, um neue Gewerbe anzusiedeln. In Verbindung mit maßvollem Wachstum wird der notwendige Wohnraum geschaffen. Wir müssen zukunftsorientiert planen, das Gemeinwohl fördern und die vorhandene Fachkompetenz in Form von Bürgerbeteiligung nutzen.

Thema Sportzentrum – wie stehen Sie dazu?

Im Januar 2018 wurde ein von der SPD-Fraktion initiierter Antrag als fraktionsübergreifender Kompromissbeschluss verabschiedet: Das vorhandene Angebot an Sportstätten und Vereinsräumen ist zu erhalten und wenn möglich zu erweitern. Ein Neubau am Skaterplatz zerstört das einzige vereinsunabhängige Kinder- und Jugendangebot und erzeugt erhebliche Mehrkosten.

FWG: Josef Killer

Was zeichnet Sie aus, um Bürgermeister zu werden?

Ich bin unabhängig, habe keine alten Verpflichtungen, keine versteckte Agenda und ich liebe Otterfing. Ich stehe für eine parteiübergreifende, innovative, zukunftsorientierte Gemeindepolitik.

Wie sehen Ihre Hauptziele aus, die Sie erreichen wollen, sollten Sie gewählt werden?

Josef Killer (65, verheiratet) ist Versicherungsfachmann und war von 1978 bis 1996 Mitglied im Gemeinderat. Er hat ein Kind.

Ich wünsche mir eine faire und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bürgerforum und dem Gemeinderat. Die Sicherstellung der Wasserversorgung. Ein Vollsortimenter zur Nahversorgung bedarf einer schnellen Umsetzung. Ein Projekt für betreutes Wohnen für ältere Menschen mit Bereitstellung barrierefreier Wohnungen. Es stehen Straßensanierungen an nach Wettlkam oder ab Palnkam zum Kerntal. Eine behutsame Weiterentwicklung des Gewerbegebietes. Entwicklung eines Energiekonzepts. Förderung der Jugendarbeit, unter anderem Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

Otterfing liegt im Speckgürtel von München. Wie kann die Gemeinde das nutzen?

Behutsames Wachstum nicht über den örtlichen Bedarf hinaus. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum über Mehrgenerationenprojekte. Gemeindegrund soll in Erbpacht vergeben werden.

Thema Sportzentrum – wie stehen Sie dazu?

Ich halte mich an den Bürgerentscheid. Für eine neue Sporthalle brauchen wir die Beteiligung des TSV. Unser Otterfinger Hof muss dringend saniert werden, um ihn als Bürgerhaus nutzen zu können. Wir brauchen ihn für die Vereine und Veranstaltungen. Finanzierbar über einen Stufenplan.

Gespräche: ksl

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