Kommunalwahl 2020

Neue FWG-Gruppe in Otterfing startet engagiert in Wahljahr

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Die FWG Otterfing: (v.l.) Elisabeth Krause, Annerose Floßmann, Josef Killer, Alexander Kienzle, Andreas Schlosser, Stefan Walter und Johann Georg Moser.

Otterfing – Die FWG will eingreifen, denn in Otterfing hat sich eine engagierte Gruppe für die Kommunalwahl 2020 zusammengefunden.

Gut besucht war die erste öffentliche Versammlung der FWG Otterfing vor Kurzem im Otterfinger Hof. „Wir, die FWG Otterfing, greifen in die Kommunalwahlen ein – mit einer neuen Liste, auf denen unabhängige Kandidaten vorzufinden sind“, kündigt die Gruppe an. Sie steht bei der Wahl am 15. März 2020 auf Listenplatz 3 „Freie Wähler, FWG Otterfing e.V.“ und weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich dabei um keine Partei handelt.

Die FW-Kreisvorsitzende Gisela Hölscher berichtete kurz aus dem Landkreis und zur Unterschriftenaktion „Rote Karte“, welche die Erbschaftssteuer betrifft. In einer umfangreichen Stoffsammlung wurden danach 15 kommunale Themen aufgegriffen und in einer aktuellen Diskussionsrunde besprochen und bearbeitet.

Besonders auffällig und umfangreich war das Thema über den Zustand der kommunalen Liegenschaften. „Die Diskussion der Teilnehmer zur abgewrackten Sporthalle und den sanitären Einrichtungen gab kein gutes Bild ab“, heißt es in einer Mitteilung. Bereits am 28. Oktober 1998 habe der Gemeinderat einen Beschluss gefasst zum Neubau einer Sporthalle und zur Sanierung der Sportstätte. In diesem Zusammenhang seien auch die Tennisplätze verlegt worden. Eine Planung und Kostenschätzung des Ingenieurbüros Boiger liege vor. Statt den Stufenplan weiter umzusetzen, schlummere dieser in der Schublade vor sich hin. „Die damalige Kostenschätzung in Mark kann jetzt real mit einer Preissteigerung in Euro angesetzt werden“, teilt die FWG Otterfing mit. „Es ist eine Schande, befanden die Gäste, wie all die Jahre das Sportzentrum am Nordring so herunterkommen konnte.“ Außerdem sei eine Mehrkapazität der Sporthalle erreicht, darin waren sich die Teilnehmer einig.

Alle erarbeiteten Themen wurden in einer Dokumentation zusammengefasst und davon eine Fotodokumentation angefertigt. Einig sei man sich sehr schnell gewesen, dass Sachargumente und Fakten zählen sowie die Herzensangelegenheit das Miteinander sei. Am Mittwoch, 8. Januar, folgt dann die Mitglieder- und Nominierungsversammlung im Otterfinger Hof für die Gemeinderatsliste zur Kommunalwahl 2020. ksl

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