Letzte Konsequenz

Skaterplatz immer öfter Ziel von Vandalismus – das plant Otterfing

Der Otterfinger Skaterplatz wurde zuletzt vermehrt Ziel von Vandalismus. Jetzt startet die Gemeinde Gegenmaßnahmen.
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Der Otterfinger Skaterplatz wurde zuletzt vermehrt Ziel von Vandalismus. Jetzt startet die Gemeinde Gegenmaßnahmen.

Otterfing – Ekelhafte Verschmutzungen und rücksichtslose Zerstörung: Am Skaterplatz in Otterfing wird immer wieder randaliert. Nun zieht die Gemeinde die letzte Konsequenz.

Die Otterfinger Gemeinderäte haben in ihrer jüngsten Sitzung überlegt, wie der Zerstörungswut am Skaterplatz an der Lehrer-Holl-Straße beizukommen ist. Fakt ist, dass die Delikte zunehmen. Neben Anzeigen bei der Polizei sucht die Gemeinde zunächst Unterstützung beim Holzkirchner Streetworker Christian Probst. Es wird aber auch über Überwachungskameras und eine Einzäunung nachgedacht.

Von ekelhaften Verschmutzungen und rücksichtsloser Zerstörung am Skaterplatz berichtete Bürgermeister Michael Falkenhahn in der Sitzung und erklärte, dass es so nicht weitergehen dürfe. Auf Anraten der Polizei werde in Zukunft jeder grobe Verstoß gegen die Hausordnung zur Anzeige gebracht. Wie der Rathaus­chef sagte, können nur dann die Delikte durch die Gesetzeshüter verfolgt werden.

Gleichzeitig wurde der Holzkirchner Streetworker Christian Probst hinzugezogen, der sich vor Ort ein Bild verschaffen möchte, um dann mit der Gemeinde über weitere Schritte zu beraten. Das könnte unter anderem die Installation von Überwachungskameras sein, wie es auch die Polizei empfehle.

Josef Killer (FWG) bezweifelte in der Sitzung des Gemeinderats, dass ein stundenweiser Einsatz von Streetworker Probst die Situation verbessere. „Es gibt da wohl eine Gang, in der unschöne Dinge passieren“, wusste Killer aus Gesprächen mit Holzkirchens Zweiter Bürgermeisterin Birgit Eibl (FWG) zu berichten.

Da die Gemeinde, wie Michael Falkenhahn sagte Teil des S-Bahn-Tourismus sei, wäre es nicht ausgeschlossen, dass diese Vandalen auch Otterfing heimsuchen. Als letzte Konsequenz bleibe, das Gelände einzuzäunen und nur noch zu bestimmten Zeiten zu öffnen. Falkenhahn hofft jedoch, dass es nicht soweit kommen muss. „Ich möchte eigentlich nicht, dass die vielen anständigen Nutzer statt der Randalierer büßen müssen“, erklärte der Bürgermeister. hac

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