Ab sofort erhältlich

Otterfinger Heimatbuch: Gefragte Lektüre bei Einheimischen

Die Chronisten (v.l.) Anton Poth, Herbert Benninger, Josef Gugler, Heini Eisenmann und Ludwig Rieker haben mit dem zweiten Teil des Otterfinger Heimatbuchs oberbayerische Geschichte niedergeschrieben.
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Die Chronisten (v.l.) Anton Poth, Herbert Benninger, Josef Gugler, Heini Eisenmann und Ludwig Rieker haben mit dem zweiten Teil des Otterfinger Heimatbuchs oberbayerische Geschichte niedergeschrieben.

Otterfing – Den zweiten Teil des Otterfinger Heimatbuchs gibt es ab sofort zu kaufen. Bei Einheimischen wie Zugereisten kommt es gut an.

Jüngst stellte das Autorenteam des zweiten Bandes des Otterfinger Heimatbuchs sein Werk am Kiosk Weiler vor. Zwar hatte sich der Termin pandemie-bedingt etwas nach hinten verschoben, dem Interesse der Leserschaft tat dies aber keinen Abbruch. So wanderten schon zahlreiche Exemplare des von der Gemeinde aufgelegten Buchs über den Verkaufstresen.

Nicht selten fielen bei der Buchpräsentation Sätze wie „Mei o mei, des warn no Zeitn!“ oder „Do schau her, des hob i a no ned gwusst!“. Das verwunderte beim Inhalt des Geschichtsbuchs auch nicht weiter. So beschreibt Sepp Gugler im Kapitel „Bauernstand und Landwirtschaft“ wie diese sich von den Bajuwaren bis in die heutige Zeit in und um Otterfing entwickelt haben.

Nicht minder interessant ist das Kapitel „Geschichte der Anwesen“, das vom 2004 verstorbenen Albert Glinsböckel akribisch recherchiert und für das neue Buch in dessen Gedenken von Anton Poth aufgearbeitet wurde. Da wird detailliert das Schicksal der Höfe und ihrer Inhaber dargestellt. Die lückenlose Darstellung der Hofinhaber wird ergänzt durch Zitate aus Übergabeprotokollen, Heiratsverträgen sowie Austragsvereinbarungen – und natürlich „wenn wos grichtsmassig worn is.“ Viele Fotos aus privaten Alben lassen nochmal das alte Otterfing und seine Bewohner sichtbar werden.

Im dritten Teil hat Ludwig Rieker, der Organisator des Festjahrs 2003 zur 1.000-Jahr-Feier, auf über 100 Seiten alle Festveranstaltungen der Gemeinde, Kirchen und Vereine sowie den Festzug mit allen Abteilungen und Gruppen samt reichem Bildmaterial dokumentiert. Als Schmankerl gibt es schließlich noch in einer Buchtasche das von Heini Eisenmann, Organisator der historischen Ausstellung zur 1.000-Jahr-Feier, verfasste Zeitfries. Die als „faszinierendes, historisches Panoptikum unseres eher unauffälligen Dorfs im Alpenvorland“ beschriebene und aufklappbare Zeittafel zeigt die Geschichte Otterfings quasi im Schnelldurchlauf, die sich aber bei genauerer Betrachtung in der Rückschau alles andere als langweilig darstellt.

Zu kaufen gibt es das Werk ab sofort im Kiosk Weiler und bei der Gemeinde zum Preis von 49 Euro. Es gibt auch noch einige Restexemplare des ersten Bandes. Beide zusammen gibt es zum Sonderpreis von 79 Euro. Interessant ist auch das Angebot der Gemeinde, heimatkundlich Interessierten einen Ausdruck der umfangreichen Originalrecherche von Albert Glinsböckel zum Preis von 5 Euro zur Verfügung zu stellen. Aus Platzgründen konnte diese nur zum Teil im neuen Buch abgedruckt werden. hac

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