Ein voller Erfolg

Partystimmung beim „OberlandBrass“ der Landjugend Elbach

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In Hundham kochte beim „OberlandBrass“ die Stimmung über, unter anderem mit den „Fäaschtbänklern“.

Hundham – „Das es so guad läuft, hätt ma uns ned gedacht, ich fühl mich gerade wie ein Expeditionsleiter. Die Schnapsidee von unserem Fest letztes Jahr ist heute zum Cocktail gereift und alle sind ganz berauscht von diesen Darbietungen“, sprudete es aus Festleiter Tobias Obermaier nach Abschluss des „OberlandBrass“ am vergangenen Freitag in Hundham heraus. Eingeladen hatte die Landjugend Elbach. Mit über 60 Helfern stemmte sie das Open-Air in Hundham. „Die haben sich selbst übertroffen, bin noch ganz sprachlos. Was das Orga-Team und die Mitglieder in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben – unvergleichlich bei uns in der Gegend“, schwärmte Obermaier.

Ein kleines Wäldchen bildete zusammen mit Brettern in Form eines Alpenpanoramas am Freitag das Bühnenbild des Freiluft-Festivals „OberlandBrass“. Das Gelände lag eingebettet in den Eggerer Feldern hinter Hundham – gerade so, als seien die Möränenhügel aus der Gletscherzeit extra dafür gemacht. 2000 Besucher wollten sich das nicht entgehen lassen. Für ordentlich Stimmung sorgten die Bands „Machlast“, „Folkshilfe“ und die „Fäaschtbänkler“ sowie eine aufwändige Bühnenshow. Während die dreizehnköpfige Blasmusikgruppe „Machlast“ zunächst noch mit leiseren Töne aufwartete und die Blasmusikexperten im Publikum ansprach, war der Platz vor der Bühne bei „Folkshilfe“ schnell voll. Dicht gedrängt jubelte das Publikum den drei Jungs aus Wien zu. Die spielten mit Quetsche, Schlagzeug und Gitarre ihre Hits und erzählten dazu die Entstehungsgeschichten. Sichtlich erschöpft und beeindruckt von der Tanz- und Feierlaune schafften sie den Übergang für die Hauptgruppe des Abends, die „Fäaschtbänkler“. Seit zwei Jahren touren die Burschen aus der Schweiz nun schon ununterbrochen durch den Alpenraum, von Ermüdung war aber nichts zu spüren: Die Musiker brachten die Stimmung zum Überkochen. Mit ihrem YouTube-Erfolgshit „26 Genres“ zeigten sie gleich zu Beginn, was in den nächsten eineinhalb Stunden folgen sollte: Partystimmung bis zum Schluss. Nach Rücksprache mit Festleiter Obermaier beglückten die „Fäaschtbänkler“ die teilweise weit angereisten Fans noch mit einer Zugabenorgie. Blasmusik­experte und Schlagzeugkönig Andy Leitner moderierte mit lockeren Sprüchen und fachlichen Expertisen die Hochkaräter an: „Das Line-Up heute Abend spricht für sich, Woodstock der Blasmusik ist heute in Fischbachau“, sagte Leitner begeistert. Um die Wartezeit während der Umbaupausen für die Besucher zu verkürzen, wurden Preise verlost. So mancher Besucher ging danach mit einem neuen Dirndl­gwand oder einem Trachtenhut heim. Wer kein Glück hatte, brauchte zumindest nicht hungrig und durstig bleiben, dafür sorgten mehrere Stände und eine 80 Meter lange Bar.

So ein großer Erfolg schreit doch eigentlich nach einer Wiederholung. „Jetzt räumen wir mal alles auf, lassen die Unvergesslichen Eindrücke wirken und fragen unsere Mitglieder, was die davon halten. Könnte aber scho sein dass die sagen: Des mach Ma wieder!“, sagte Obermaier auf eine Fortsetzung angesprochen mit einem Zwinkern. Um halb drei war dann Schluss in den Moränenhügeln in Hundham und die Lichter an den Berggipfeln gingen langsam aus. she

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