Kontrolle bei Holzkirchen

Fast doppelt so schwer wie erlaubt: Polizei stoppt Transporter auf A8

Polizist mit Kelle
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Ein Kleintransporter auf der A8 nahe Holzkirchen hatte wesentlich mehr geladen, als das Fahrzeug zuließ.
  • VonKatja Schlenker
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Holzkirchen – Zwei Kleintransporter hat die Autobahnpolizei auf der A8 nahe Holzkirchen kontrolliert. Auf die Insassen kommen nun Strafverfahren zu.

Am Dienstag (2. Februar) sind bei Verkehrskontrollen auf der Autobahn A8 bei Holzkirchen zwei Kleintransporter negativ aufgefallen, wie die Autobahnpolizeistation Holzkirchen mitteilt.

Gegen 16 Uhr wurde ein Kleintransporter aus dem Landkreis Rosenheim angehalten und einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei fiel den Beamten auf, dass beide Fahrzeuginsassen keinen Mund-Nase-Schutz trugen. „Da Fahrer und Beifahrer aus unterschiedlichen Hausständen kommen und der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, besteht eine Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nase-Schutzes“, erklärt die Polizei. Als die Beamten den Laderaum überprüften, wurde zudem festgestellt, dass die Ladung mit einem Gewicht von zirka 1 Tonne gänzlich ungesichert befördert wurde.

Der 30-jährige Fahrer konnte den Beamten keinen Führerschein vorzeigen. Wie Ermittlungen ergaben, ist der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz und mangelnder Ladungssicherung. Weiter wurde die Weiterfahrt unterbunden. Gegen die Fahrzeughalterin wird ebenso ein Strafverfahren wegen Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis betrieben. Der 34-jährige Beifahrer muss ebenfalls mit einem Bußgeld wegen Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen.

Kleintransporter auf A8 bei Holzkirchen 41 Prozent überladen

Gegen 16.45 Uhr fiel den Beamten dann ein weiterer Kleintransporter auf, der offensichtlich überladen war. Das Wiegen des Fahrzeugs erhärtete den Anfangsverdacht. Der Kleintransporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm brachte beachtliche 4.940 Kilogramm auf die Waage. Dies entspricht einer Überladung von 41 Prozent.

Der 29-jährige polnische Fahrer hinterlegte eine Bußgeld in Höhe von 235 Euro. Erst nachdem die Ladung auf ein weiteres Fahrzeug verteilt wurde, konnte er seine Fahrt fortsetzen. ksl

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