Kollision mit zwei Autos

Gesundheitliche Probleme: Gmunder (82) gerät auf B318 in Gegenverkehr

Ein Streifenwagen der Polizei zeigt auf dem Display den Schriftzug „Unfall“.
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Ein Streifenwagen der Polizei zeigt auf dem Display den Schriftzug „Unfall“. (Symbolbild)

Gmund – Ein 82-jähriger Gmunder hat am Samstag auf der B318 einen Unfall verursacht. Auch am Wallberg kam die Polizei zum Einsatz.

Am Samstag (31. Oktober), gegen 17.30 Uhr, befuhr ein 82-Jähriger mit seinem Ford die Bundesstraße B318 von Holzkirchen kommend in Fahrtrichtung Gmund. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam der Gmunder aufgrund gesundheitlicher Probleme kurz nach dem Ortsausgang Moosrain mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort touchierte er zunächst den Mini eines entgegenkommenden Münchners und stieß anschließend frontal in den ebenfalls entgegenkommenden VW einer 23-Jährigen aus dem Markt Arnstorf im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Der Unfallverursacher wurde schwer und die VW-Fahrerin leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die fünf Insassen des Minis blieben unverletzt. Am Ford sowie am VW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf zirka 10.000 Euro.

Für die Unfallaufnahme musste die Bundesstraße für etwa eine halbe Stunde komplett gesperrt werden. Vor Ort befanden sich zum Ausleuchten der Unfallstelle und zum Regeln des Verkehrs rund 20 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Dürnbach sowie drei Rettungsfahrzeuge.

Absturz eines Gleitschirms am Wallberg

Auf der Nordseite des Wallbergs in Rottach-Egern kam am Samstag (31. Oktober), gegen 16.30 Uhr, ein 35-jähriger Gleitschirmpilot aus Weyarn mit seinem Gleitsegel in eine für ihn unkontrollierbare Flugsituation, sodass er sich entschloss den Rettungsschirm zu ziehen. Mit diesem gelang ihm die Notlandung in unwegsamem Gelände auf der Nordseite des Wallbergs auf etwa 1.000 Metern über Meereshöhe.

„Der Pilot konnte zu Fuß das Teil erreichen“, berichtet die Polizeiinspektion Bad Wiessee. „Zuvor hatte er über Handy mitgeteilt, dass er unverletzt sei, was sehr wichtig war, da die bereits anlaufende Rettungsaktion noch rechtzeitig abgebrochen werden konnte.“ Mehrere Augenzeugen hatten unmittelbar nach dem vermeintlichen Absturz bei Bergwacht, Polizei und Rettungsleitstelle angerufen.

Gleit- und Rettungsschirm, die in den Bäumen hängend zurückgelassen wurden, sind am Sonntag geborgen worden.

Suche nach Vermisstem in Kreuth

Am Samstag (31. Oktober), gegen 10.30 Uhr, wurde die Polizei über einen vermissten 16-jährigen Jugendlichen aus Kreuth informiert. Da von einer hilfebedürftigen Lage ausgegangen werden musste, wurde in Brunnbichl und den angrenzenden Wiesen, Wäldern und Bergen mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften bestehend aus Polizei, Bereitschaftspolizei, einem Polizeihubschrauber, der freiwilligen Feuerwehr, der Bergwacht und dem BRK nach dem jungen Mann gesucht. „Letztendlich konnte der Jugendliche gegen 21.45 Uhr unverletzt aufgefunden werden“, teilt die Polizei mit. ksl

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