Mehrere Vorfälle gemeldet

Falsche Polizisten erbeuten Bargeld: Polizei mit eindringlichem Appell

Das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd warnt eindringlich vor Trickbetrug durch sogenannte falsche Polizisten – auch im Landkreis Miesbach.
+
Das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd warnt eindringlich vor Trickbetrug durch sogenannte falsche Polizisten – auch im Landkreis Miesbach.

Landkreis – Die echte Polizei warnt eindringlich vor sogenannten falschen Polizisten. Die haben nun Erfolg gehabt mit ihrer Masche.

Nach zahlreichen Fällen – auch im Landkreis Miesbach – ist es nun passiert: Am Dienstagnachmittag (23. Juni) wurden eine ältere Dame und ein älterer Mann telefonisch von unbekannten Tätern kontaktiert, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Die Geschädigten wurden davon überzeugt, Bargeld zu übergeben. Des Weiteren kam es erneut zu zahlreichen erfolglosen Anrufen falscher Polizeibeamter im gesamten Zuständigkeitsbereich. Die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd ermittelt.

Am Dienstagnachmittag wurden eine ältere Dame aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen und ein älterer Herr aus dem Landkreis Rosenheim von unbekannten Tätern telefonisch kontaktiert. In den Telefongesprächen wurde den Geschädigten vorgetäuscht, dass es sich bei dem Anrufer um einen Polizisten handelt. In diesem Zusammenhang konnten die Opfer davon überzeugt werden, Bargeld an die vermeintliche Polizei zu übergeben.

Aufgrund des vom Anrufer erzeugten Drucks und dessen Überzeugungskraft gingen die Geschädigten darauf ein und übergaben Bargeld im höheren fünfstelligen Eurobereich an einen Unbekannten. Die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd übernahm umgehend unter Sachleitung der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften die weiteren Ermittlungen.

Die Polizei rät gerade in diesem Zusammenhang erneut:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Amtspersonen (zum Beispiel Polizeibeamte oder Rechtsanwälte) oder Verwandte ausgeben und dramatische Notlagen schildern. Rufen Sie die betreffenden Angehörigen unter der Ihnen bekannten Rufnummer zurück und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Das Gleiche gilt für Anrufe von Behörden. Rufen Sie zurück, nachdem Sie die entsprechende Telefonnummer selbst herausgesucht haben.
  • Geben Sie am Telefon grundsätzlich keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen heraus.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen zunächst Rücksprache mit Angehörigen oder sonstigen Vertrauenspersonen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Benutzen Sie dafür den Notruf 110.
  • Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer solcher Betrüger geworden sind. Durch eine schnelle Meldung des Vorfalls unterstützen Sie die Ermittlungen der Polizei.

ksl

Auch interessant

Meistgelesen

Warum der Stadtrat nun monatlich über die Finanzen informiert wird
Warum der Stadtrat nun monatlich über die Finanzen informiert wird
Programm für Sommerferien am Tegernsee heuer nur online
Programm für Sommerferien am Tegernsee heuer nur online
Alpenregion Tegernsee Schliersee bietet Live-Ticker für den Urlaub
Alpenregion Tegernsee Schliersee bietet Live-Ticker für den Urlaub
Nach Corona-Zwangspause: Kultur im Oberbräu startet mit Spezial
Nach Corona-Zwangspause: Kultur im Oberbräu startet mit Spezial

Kommentare