Bis zu 150 Schnelltests täglich

Präsident der DLRG Bayern zu Gast im Miesbacher Corona-Testzentrum

Testzentrum Miesbach
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Ingo Flechsenhar (Präsident DLRG Bayern, hinten, 4.v.r.) und Martin Fleischer (Kuratorium DLRG Bayern, 2.v.l.) überzeugten sich mit Landrat Olaf von Löwis (3.v.r.) sowie den Bürgermeistern Gerhard Braunmiller (4.v.l.) und Alfons Besel (3.v.l.) von der Arbeit der DLRG-Mitglieder im Testzentrum.
  • VonDaniela Skodacek
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Miesbach – Ingo Flechsenhar, Präsident der DLRG Bayern, hat das Miesbacher Testzentrum beim Zuchtverband besucht – und dabei ein wichtiges Problem abseits Corona angesprochen.

Bis zu 150 Corona-Schnelltests – jeden Tag! Das ist die Erfolgsbilanz von DLRG Gmund und DLRG Tegernsee, die im Auftrag des Landkreises Abstriche im Testzentrum in Miesbach nehmen. Davon wollten sich nun auch Ingo Flechsenhar, Präsident der DLRG Bayern, und Martin Fleischer, Vorsitzender des Kuratoriums der DLRG Bayern, persönlich überzeugen. Zusammen mit Landrat Olaf von Löwis, Miesbachs Bürgermeister Gerhard Braunmiller sowie Alfons Besel, Bürgermeister von Gmund, besuchten sie am Wochenende die Teststation beim Zuchtverband.

Die Organisation stemmen die beiden Ortsverbände durch die Mithilfe ihrer ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder. Jedes Testteam besteht aus vier bis fünf Personen. Insgesamt ein großer Aufwand für die beiden Ortsverbände, den sie aber gerne bereit sind zu erfüllen, um einen Beitrag zur Pandemiebewältigung zu leisten.

Das Schnelltestzentrum

Jeder Testwillige kann sich bei www.reihentestung.de einmalig anmelden und mit dem dort generierten QR-Code ohne Anmeldung zum (Schnell-)Testzentrum Miesbach kommen. Das Testergebnis kommt zirka 15 bis 30 Minuten später aufs Handy. Bürger ohne Mobiltelefon können ihre Daten auch vor Ort angeben und erhalten das Testergebnis nach der Wartezeit ausgedruckt. Geöffnet ist das Testzentrum unter der Woche von 13 bis 15.30 Uhr und am Wochenende von 9.30 bis 12 Uhr.

Ingo Flechsenhar betonte: „Je schneller wir das Ganze in den Griff bekommen, desto schneller können wir wieder unserem Privatvergnügen nachgehen.“ Dazu zählen für den Landespräsidenten vor allem auch Schwimmkurse. Flechsenhar schätzt, dass 2020 rund 100.000 Kinder in Bayern nicht Schwimmen lernen konnten aufgrund der behördlichen Bestimmungen.

Schwimmen sei eine Sache der Lebensqualität und gehöre auch zum Lehrplan an den Schulen. Zudem habe man in Bayern seit Jahren die meisten Ertrinkungstoten zu beklagen, was vor allem an den vielen Seen und Urlaubsdestinationen liege.

Rettungsschwimmer könnten zwar trainieren, denn die Ausbildung ist erlaubt. Allerdings fehle es an Hallenbädern, die trotz Lockdowns ihre Schwimmbecken gefüllt haben. Im Landkreis Miesbach wird die DLRG künftig im Rottacher Warmfreibad trainieren, sobald die Badesaison startet. sko

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