70 Partner sind beim Start dabei

Punkten mit der Oberland-Card: SMG startet Bonussystem trotz Corona

Oberland-Card der SMG
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Sie sind von der Attraktivität des neuen Bonusbezahlsystems überzeugt: (oben v.l.) Projektleiter Florian Brunner (SMG), Geschäftsmann Peter Bayerschmidt (Parfümerie Bayerschmidt), SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid sowie (unten v.l.) Landrat Olaf von Löwis und Projektmitarbeiterin Patricia Karling.
  • vonDaniela Skodacek
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Landkreis – Die Oberland-Card startet im Landkreis Miesbach. Damit können Teilnehmer beim Einkauf Punkte sammeln – und damit Geld.

Die Menschen im Landkreis Miesbach fürs Einkaufen vor Ort zu begeistern und zu belohnen, ist das erklärte Ziel der Oberland-Card. Der verlängerte Lockdown sollte den Start nun nicht mehr länger hinauszögern. Seit Montag können mit der Oberland-Card Bonuspunkte bei derzeit über 70 regionalen Partnern gesammelt und eingelöst werden. Arbeitgeber können die Karte sogar als steuerfreie Sachzuwendung nutzen und so in Standort und Region investieren.

„Ich stehe voll auf dieses Ding“, sagte ein durch und durch enthusiastischer Landrat Olaf von Löwis beim virtuellen Pressetermin zur Einführung am vergangenen Dienstag. „Es erzeugt sofort gute Laune, was in dieser Zeit auch wichtig ist.“ Auch SMG-Chef Alexander Schmid freute sich über den Start des Projekts für den stationären Handel: „Die Karte ist etwas einzigartiges in dieser Größe in Deutschland.“ Sie soll regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.

Eigentlich war die Einführung des Oberland-Kartensystems bereits für März vorgesehen. Die beschlossene Fortführung des Lockdowns wenige Tage vor dem ursprünglichen Starttermin legte nahe, den Launch zu verschieben. Nachdem auch der Ersatztermin im April entfallen musste, sollte es aber nun nicht mehr länger ins Ungewisse hinausgezögert werden: Viele der über 70 Partner und die bereits teilnehmenden 16 Arbeitgeber mit über 1.000 Mitarbeitern sprachen sich dafür aus, trotz Lockdowns zu starten. Nach aktuellem Stand bei Redaktionsschluss ist im Landkreis ab dem Wochenende auch wieder Click & meet in Ladengeschäften mit Kundenverkehr möglich.

Der weiche Start des gemeinschaftsfördernden Projekts habe sogar einen Vorteil. Denn den Fragen der Kunden rund um die Oberland-Card – und den Oberland-Gutschein – kann bei Bedarf genug Raum gegeben werden. Das findet auch Peter Bayerschmidt, Chef der gleichnamigen Parfümeriekette. Er ist mit momentan zwei Filialen dabei, weil er selbst für Regionalität brenne und mit der Bonuskarte auch kleinere Geschäfte sichtbarer werden könnten. „Ich hoffe auf einen guten Erfolg, das hilft uns allen.“

70 Partnerbetriebe sind bereits angemeldet, die 100-er Marke soll demnächst geknackt werden. Für die teilnehmenden Partner übernimmt die SMG übrigens für die ersten drei Monate die Nutzungsgebühren, also für Mai, Juni und Juli. Für Arbeitgeber ist die Teilnahme kostenlos. Eine Übersicht und weitere Infos sind unter www.oberlandcard.com zu finden. sko

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