Rathaus-Umzug im Herbst 2018 / Sparkasse dann in jetzigem Getränkemarkt

Bald im Ortszentrum

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Im Frühjahr kommenden Jahres wird die Sparkasse hier ausziehen, voraussichtlich im Herbst die Gemeindeverwaltung einziehen.

Hausham – Mitten in Hausham ist Großbaustelle. Wo die neue „Ortsmitte“ entstehen soll, hat der Tiefbau begonnen (wir haben berichtet). Im kommenden Jahr wird sich aber im Zentrum der Bergwerksgemeinde noch einiges mehr verändern. Der Umzug des Rathauses steht an.

Und auch der neue Standort für die Sparkassen-Filiale steht nun fest. Die Geschäftsstelle der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee in Hausham zieht an die Tegernseer Straße. Sie wird unterkommen, wo sich derzeit – an der Abzweigung zur Alten Tegernseer Straße – noch ein Getränkemarkt befindet. Das hat Peter Friedrich Sieben, Pressesprecher der Kreissparkasse, bestätigt. „Wir haben jetzt genügend Zeit, alles zu planen“, erklärte Sieben. Vor dem Einzug – im Frühjahr 2018 – wird ein aufwändiger Umbau nötig sein. Am Personal soll sich nichts ändern, doch die Räumlichkeiten werden reduziert. Die jetzige Geschäftsstelle ist schlichtweg zu groß, weshalb sich die Sparkasse auch zum Verkauf (an die Gemeinde) entschlossen hat. Der Standort Hausham sei aber unverändert „sehr wichtig“, betonte Sieben. Es soll durchgängig eine offene Filiale geben.

Sobald die Sparkasse aus dem Gebäude an der Schlierseer Straße ausgezogen ist, kann dort der Umbau in ein neues Rathaus beginnen. Die internen Planungen, etwa welche Büros wo eingerichtet werden sollen, haben bereits begonnen. Bürgermeister Jens Zangenfeind sieht nun die „Chance, Arbeitsabläufe zu optimieren“, die Räumlichkeiten den aktuellen Bedürfnissen und den Ansprüchen im Sinne des Bürgerservices anzupassen. Die Gemeinde wird das Erd- und das erste Obergeschoss sowie den Pavillon nutzen. Den Herbst kommenden Jahres hat Zangenfeind als Umzugstermin im Blick. „Wir freuen uns, dass wir in Richtung Ortszentrum kommen“, sagte er. Schon die Lage sei „deutlich besser“, das Rathaus dann auch mit der Bahn sehr gut zu erreichen.

Die Nachfolgenutzung des heutigen Rathauses ist noch offen. Sehr wahrscheinlich ist ein Verkauf, um den Kauf des Sparkassengebäudes zu refinanzieren. Bei der Entwicklung des Areals wird die Gemeinde aber mitbestimmen. Vor allem Wohnungen sollen entstehen. „Da ist der Bedarf enorm“, weiß Zangenfeind. Ihm wäre es „am liebsten, wenn das Rathaus bestehen bliebe“. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten gibt es auf einem freien Grundstück im Süden sowie dem ehemaligen Bauhofgelände, die sich anschließen. Mindestens genauso spannend ist für Zangenfeind aber die Entwicklung im jetzigen Sparkassengebäude: „Wann hat man schon die Chance, ein Rathaus zu planen?“

ft

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