Die Region rückt zusammen

Das Gesamtgastgeberverzeichnis präsentierte Sabine Floßmann (M.) mit den Bürgermeistern Ingrid Pongratz (Miesbach) und Franz Schnitzenbaumer (Schliersee). Foto: Plettenberg

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MARTINA FISCHER, Miesbach – Es ist 150 Seiten stark und stellt eine echte Premiere dar: das neue Gastgeberverzeichnis des Tourismus- verbands Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS). Darin sind erstmals zwölf Kommunen gemeinsam vertreten. Bisher waren deren Tourismusangebote auf vier Prospekte verteilt. Nun haben nur noch die Gemeinden des Tegernseer Tales ein separates Gastgeberverzeichnis. Aber für die Zukunft gibt es hierfür schon Pläne. 580 Vermieter wurden angeschrieben, 303 Betriebe sind mit ihren Anzeigen im Gastgeberverzeichnis für 2012 präsent. Dieses enthält einen Imageteil zur Vorstellung der Region und der wichtigsten Tourismusthemen: Wandern, Radfahren, Gesundheit und Familie. In der Rubrik „Erleben und Entdecken“ finden die Leser Informationen über Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen. Jede Gemeinde wird auf einer Doppelseite vorgestellt. Dabei fehlt auch nicht ein Ortsplan zur Orientierung. Ein weiteres Thema sind die Veranstal- tungshighlights im Jahreslauf. „Es ist uns gelungen, das Gesamtverzeichnis im Rahmen des Master-planes Tourismus zu erstellen, weil sich alle Gemeinden durch diesen zur engeren Zusammenarbeit verpflichtet haben“, erklärte ATS-Geschäftsführerin Sabine Floßmann. Bayrischzell, Fischbachau, Schliersee, Hausham, Miesbach, Irschenberg, Weyarn, Valley, Holzkirchen, Otterfing, Warngau und Waakirchen haben mit dem Prospekt eine gemeinsame Tourismusplattform. „Sehr stolz“ ist Floßmann, dass dies realisiert wurde. Für Kreuth, Rottach-Egern, Tegernsee, Gmund und Bad Wiessee gibt die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) noch ein separates Gastgeberverzeichnis heraus. Das soll sich in Zukunft ändern. TTT und ATS, die seit April unter einem Dach in Tegernsee beheimatet sind, wollen als nächsten Schritt ein Verzeichnis für den gesamten Landkreis erstellen. „Innerhalb der nächsten zwei Jahre auf alle Fälle“, ist sich Floßmann sicher.

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