Platz für den Nachwuchs

Richtfest für Anbau der Gmunder Kinderkrippe / Ab März 2020 Raum für weitere Gruppe

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Beim Richtfest für den Anbau (v.l.): Bürgermeister Alfons Besel, Krippenleiterin Beatrix Rebel, Planer Michael Huber und Zimmerermeister Andreas Bernöcker.

Gmund – Die Gemeinde Gmund braucht Platz für Kleinkinder und schafft ihn auch. Erfolgte in der ersten Juliwoche der Spatenstich für den Erweiterungsbau der Krippe, wurde bereits Ende Oktober Richtfest gefeiert. Der Bau an der Bichlmairstraße wird voraussichtlich im März 2020 fertiggestellt.

„Hoch lebe dieses neu erbaute Haus“, rief Zimmerermeister Andreas Bernöcker, nachdem er zum Wohle der Gemeinde Gmund als Bauherrin, des Architekten und der Handwerker dreimal sein Glas erhoben hatte. Mit dem Anbau, errichtet in Massivholzbauweise, wird die bestehende Kinderkrippe wegen des zusätzlichen Platzbedarfs um eine vierte Gruppe erweitert. In seiner Ansprache zeigte Gmunds Bürgermeister Alfons Besel auf, dass Kindergarten, Hort, Mittagsbetreuung und Krippe „proppenvoll“ seien und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, „dass wir hier für unsere Gmunder Familien ein optimales Betreuungsangebot schaffen können“. Die Gemeinde Gmund sei schon immer familienfreundlich gewesen und wolle es auch in Zukunft bleiben, hob Besel hervor. Demografisch gesehen sei Gmund die jüngste Gemeinde im Tal. „Das hat natürlich auch Wirkung auf unsere Kinderbetreuungseinrichtungen, einschließlich Kinderkrippe“, fuhr der Rathauschef fort und erläuterte: „Nachdem uns eine Kinderbetreuungsstudie einen erhöhten Bedarf für die nächsten Jahre bestätigt hat, war die Erweiterung und damit der Anbau die logische Konsequenz.“

Das bestehende Krippengebäude wurde um gut sechs Meter in westliche Richtung verlängert und der bisherige Eingangsbereich in einen neuen Querbau integriert. Darin finden sich nicht nur der neue Gruppen- und Schlafraum, sondern auch ein Sanitärraum für die Kleinkinder, ein Personalzimmer, ein Hauswirtschaftsraum sowie ein Büro. Bei den ursprünglich veranschlagten Kosten in Höhe von rund 840.000 Euro wird es jedoch nicht bleiben. Kämmerer Georg Dorn rechnet damit, dass wegen voller Auftragsbücher und damit gestiegener Preise der Firmen wohl unterm Strich 915.000 Euro anfallen werden. Allerdings sind Fördermittel in Höhe von 387.000 Euro zu erwarten. Am Ende muss aber Gmund wohl eine gute halbe Million Euro selbst stemmen.rei

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