Mit der Kutsche um die Welt

Über das Museum im Gsotthaber Hof in Rottach-Egern gibt es nun ein Buch

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Bürgermeister Christian Köck (l.) sowie Konrad Niedermaier (2.v.r.)und Thomas Esterl (r.) prasentieren das neue Buch.

Rottach-Egern – „Mit der Kutsche um die Welt – Geschichte und Gschichtl‘n aus dem Museum im Gsotthaber Hof“ heißt das Buch, das ab sofort in Rottach-Egern erhältlich ist.

Ab sofort gibt es das 96-seitige Buch „Mit der Kutsche um die Welt – Geschichte und Gschichtl‘n aus dem Museum im Gsotthaber Hof“ für 10 Euro in der Tourist-Information Rottach-Egern sowie im Kutschenmuseum zu kaufen. Der Erlös kommt dem Unterhalt des Museums zugute.

Nach einjähriger intensiver Zusammenarbeit dreier Autoren wurde das Werk jüngst im Kutschenmuseum vorgestellt. „Ohne Konrad Niedermaier wäre das Museum nie entstanden, ohne Ingrid Strauß würde es dieses Buch nicht geben und mit Bruno Six erhält es seine fachliche Kompetenz“, würdigte Bürgermeister Christian Köck voller Hochachtung die Akteure, die dieses kunstvoll bebilderte Buch geschaffen haben. Viel Bewundernswertes über die drei Persönlichkeiten ist in dem Werk nachzulesen.

Großes Lob galt Steuerberater und Rechtsanwalt Anton Lentner, der seitens der Hubertus-Altgelt-Stiftung den finanziellen Rahmen beisteuerte. „Der Stiftungsrat hat unter der Bedingung zugestimmt, dass Koni Niedermaier im Rahmen der nächsten Zusammenkunft eine persönliche Führung durchs Museum anbietet“, erklärt Lentner schmunzelnd. Viele Geschichten über seinen langjährigen Freund und Partner, den unvergessenen Pferde­narr Thomas Böck, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre, steuerte Thomas Esterl bei. Der Revieroberjäger und Pferdefreund hatte vor allem bei Pferde- und Schlittenrennen die Gefährte Böcks fachmännisch gefahren. „Mit dem legendären Haflinger Stefan, dem Lieblingspferd von Thomas Böck, habe ich 19 von 20 Rennen gewonnen“, berichtete Esterl.

Nach dem Tod von Böck im Jahre 2007 sammelte Esterl unermüdlich neue Exponate von auswärts und restaurierte diese aufwendig. Alle sind im Museum zu bewundern. Unbestritten gilt Konrad Niedermaier – Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Rottach-Egern – heute als „Herr des Kutschenmuseums“. Nach einer Museumsführung mit ihm entstand die Idee der Ärztin und Pferdefreundin Ingrid Strauß, das alles zu Papier zu bringen. Zuerst war es eine Beschreibung für einen Rundgang durch das Museum, wobei mit dem Text der Führung eine Geschichte verfasst wurde, die den Inhalt des Museums erst erstrahlen ließ. Der Kreis schloss sich durch das Mitwirken des Fachmanns für die Pferde- und Fuhrmannstraditionen, Bruno Six – ein Kenner der Materie, der bereit war, an diesem Projekt mitzuwirken.

Einig waren sich die Anwesenden darüber, dass im Rottacher Kutschenmuseum ein immaterielles Kultur­erbe beherbergt wird, das es zu hegen und zu pflegen gilt. Das nun erschienene Buch trägt ebenfalls dazu bei. Es wurde zunächst in einer Auflage von gerade einmal 1.000 Exemplaren gedruckt. iv

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