Ehre für Altbürgermeister

Gemeinderat dankt Konrad Niedermaier für Engagement im Kutschenmuseum

Thomas Esterl (l.) und Konrad Niedermaier (M.) sind von Bürgermeister Christian Köck in Rottach-Egern geehrt worden.
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Thomas Esterl (l.) und Konrad Niedermaier (M.) sind von Bürgermeister Christian Köck in Rottach-Egern geehrt worden.

Rottach-Egern – Nach Jahrzehnten im Dienste des Kutschenmuseums im Gsotthaber Hof möchte Ehrenbürger Konrad Niedermaier ein wenig kürzertreten.

Ohne ihn gäbe es das Kutschenmuseum im Gsotthaber Hof nicht – da ist sich Rottach-Egerns Bürgermeister Christian Köck sicher. Er meint damit Altbürgermeister Konrad Niedermaier, der sich dort seit vielen Jahren engagiert und dafür nun gemeinsam mit Thomas Esterl im Gemeinderat geehrt worden ist.

Der Gsotthaber Hof wurde im Jahr 1960 von der Gemeinde gekauft und später an Pferdeliebhaber und Rosstag-Begründer Thomas Böck (1919 bis 2007) verpachtet. Er sammelte bereits die ersten Kutschen, Wagen und Schlitten sowie Arbeitsgeräte aus Land- und Forstwirtschaft. 1999 kaufte die Gemeinde diese Sammlung und gestaltete das Museum. All diese Jahre begleitet hat Ehrenbürger Niedermaier gemeinsam mit Thomas Esterl und Bernd John.

Mehr Informationen zum Kutschenmuseum im Gsotthaber Hof gibt es hier.

Doch nun heißt es Abschiednehmen, denn Niedermaier möchte aus Altersgründen etwas kürzer treten. Ob ihm das wirklich gelingt, wird sich zeigen. Zum Abschied gab er einen kleinen Überblick über die vergangenen Jahre. So sind mit der Zeit 22 Exponate zu denen von Böck hinzugekommen, darunter ein Sechsspännergeschirr, ein Monumentalgemälde von Paul Mathias Padua und eine Postkutsche aus Thailand.

Zudem habe es in 15 Jahren 17 Ausstellungen gegeben sowie unzählige Führungen, bei denen Niedermaier die Besucher mit Geschichten rund um das Museum begeistert hat. Diese gibt es in Kürze auch im Buch "Mit der Kutsche um die Welt" zum Nachlesen. „Wir haben uns sehr bemüht, dass alles herkommt und dableibt“, sagte er. „Wenn ihr bissl drauf schaut, dann ist das lange noch zum Anschauen.“ ksl

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