Neue Wohnungen

Rottach-Egern saniert und baut mehrere Häuser in Ellmösl

Die Gemeinde Rottach-Egern baut derzeit in Ellmösl. Das erste Haus wird saniert. Auf dem Nachbargrundstück sollen anschließend zwei Neubauten entstehen.
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Die Gemeinde Rottach-Egern baut derzeit in Ellmösl. Das erste Haus wird saniert. Auf dem Nachbargrundstück sollen anschließend zwei Neubauten entstehen.

Rottach-Egern – Günstige Wohnungen entstehen derzeit im Rottach-Egerner Ortsteil Ellmösl. Da die Gemeinde in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet hat, geht das ohne Kreditaufnahme.

Zum Fortschritt der Arbeiten am Bauprojekt im Ortsteil Ellmösl haben Rottach-Egerns Bürgermeister Christian Köck und Geschäftsleiter Gerhard Hofmann jüngst im Gemeinderat informiert.

Drei Häuser sind auf dem Gelände geplant – ein bestehendes wird derzeit saniert, zwei weitere neue entstehen im Anschluss, erläuterte der Geschäftsleiter. Rund 1,5 Millionen Euro koste die Sanierung des Gebäudes mit der Hausnummer 23. Im August soll alles fertig sein. Sobald die Bewohner wieder eingezogen sind, würden nebenan zwei Neubauten entstehen, die voraussichtlich im Frühjahr 2022 fertiggestellt sein werden, erklärte Gerhard Hofmann.

Im Bestandsgebäude gibt es fortan acht Wohnung, da das Dachgeschoss noch ausgebaut worden ist. In den zwei neuen Häusern entstehen acht beziehungsweise neun Wohnungen – vier Vier-Zimmer-Wohnungen mit etwa 100 Quadratmetern, fünf mit drei Zimmern und etwa 80 Quadratmetern Größe, sechs Zwei-Zimmer-Wohnungen mit etwa 50 Quadratmetern sowie zwei Apartments mit 35 Quadratmeter Grundfläche. Kosten dafür: 6,9 Millionen Euro. „Das Projekt wird mit 30 Prozent vom Freistaat gefördert“, sagte Gerhard Hofmann. „Wir haben im Gemeinderat auch schon über einen Spielplatz entschieden, weil es dort viele Familien gibt.“ Dieser soll dann auch öffentlich zugänglich sein.

Zudem werde die Bushaltestelle vor dem Grundstück verlagert, weil diese sonst in die Baugrube falle, wie der Geschäftsleiter erklärte. Der Dammweg zur Rottach, die hinter dem Grundstück verläuft, werde zeitweise ebenfalls nicht nutzbar sein. Weil dann die Fußgänger die Straße nutzen müssen, werde darüber nachgedacht, in dem Bereich das Tempo auf 30 Kilometer pro Stunde zu reduzieren, erläuterte der Bürgermeister. Derzeit sind an der Stelle 40 Kilometer pro Stunde erlaubt. Am Vorschlag der Verwaltung übte Anton Maier (CSU) Kritik, weil es für ihn keinen großen Unterschied mache, ob 30 oder 40 Kilometer pro Stunde gefahren werde. „Wir werden das prophylaktisch machen, weil die Leute doch immer bissl drüber sind und es um Sicherheit geht“, erklärte Christian Köck. Dazu werde es auch noch Gespräche mit Vertretern der Polizei geben. ksl

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