Katastrophe auf Höhe Salitererweg abgewendet

An der Rottach: 150 Einsatzkräfte verhindern Dammbruch

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Die Einsatzkräfte sicherten den Damm an der Rottach und bannten die Gefahr.

Rottach-Egern – Ergiebiger Regen und dadurch anwachsende Pegelstände hätten in der Nacht auf Montag an der Rottach zwischen Rottach-Egern und Tegernsee beinahe zum Unglück geführt: Dort, wo das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim gerade den Hochwasserschutz ausbaut, drohte ein Damm zu brechen. 150 Einsatzkräfte rückten in den frühen Morgenstunden aus und wendeten die Katastrophe ab.

Durch den starken Regen seit Sonntagnachmittag führte die Rottach kurzfristig mehr Wasser – zu viel für eine Baustelle zur Hochwasserverbauung am Damm. Auf Höhe des Salitererwegs kam es im Grenzgebiet zwischen Rottach-Egern und Tegernsee zu Unterschwemmungen und Ausspülungen. Vor Ort war für die Feuerwehrler unter Leitung von Kommandant Tobias Maurer schnell klar: Der Damm drohte im Baustellenbereich zu brechen. Sofort trat darauf laut Landratsamt ein Krisenstab im Feuerwehrhaus Tegernsee zusammen: Kreisbrandrat Anton Riblinger übernahm die örtliche Einsatzleitung. Die beiden Bürgermeister Christian Köck (Rottach-Egern) und Hans Hagn (Tegernsee) sicherten dem Krisenstab des Landratsamtes vor Ort ihre Unterstützung zu. Auch Unterstützungsgruppen des örtlichen Einsatzleiters und der Sanitätseinsatzleitung wurden alarmiert. „Würde der Damm brechen, wäre der Schaden in dem dicht bebauten Gebiet mitten im Ort immens, Hunderte Menschen müssten evakuiert werden und die Infrastruktur inklusive der stark befahrenen Bundesstraße 307 würde zum Erliegen kommen“, erklärt das Landratsamt die in der Nacht schwierige Lage. Doch die rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren Rottach-Egern, Tegernsee und Bad Wiessee, des THW Kreisverbandes Miesbach, des Bauhofs Rottach-Egern sowie zwei örtliche Baufirmen konnten Schlimmeres verhindern. Sie sicherten den Damm mit Steinen und Geröll und bannten so die Dammbruchgefahr.she

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