Intelligente Maschinen

Diese Zukunftsvisionen entwickeln Schüler in Sauerlach

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Schüler aus Ober- und Niederbayern sind bei den „Computational Thinking Workdays“ in Sauerlach zusammengekommen.

Sauerlach – Intelligente Maschinen und mehr: Bei den „Computational Thinking Workdays“ in Sauerlach entwickeln Schüler Zukunftsvisionen.

Künftig werden wir immer häufiger auf intelligente Maschinen treffen – privat und beruflich. Wie müssen wir unser eigenes Denken strukturieren, um uns mit ihnen zu verständigen? Wie beeinflusst unser Denken die Entwicklung von Robotern? Und werden Maschinen eines Tages nicht nur menschliche Tätigkeiten ausführen, sondern Menschen ersetzen? Bei den 2. Computational Thinking Workdays des Bildungswerks der bayerischen Wirtschaft auf dem Mittelstandscampus in Sauerlach sind 18 Schüler der 8. bis 10. Klassen solchen Fragen drei Tage lang nachgegangen.

Die Teilnehmer aus Ober- und Niederbayern haben sich im Computational Thinking geübt – eine methodisch-strukturierte Denkweise, die Menschen beispielsweise anwenden, wenn sie ein Kochrezept aufschreiben oder einen Lageplan zeichnen. Sie ist die Grundlage der Verständigung mit intelligenten Maschinen. In der Interaktion mit den lernfähigen Industrierobotern Horst und Panda haben die 13- bis 16-Jährigen die Theorie gleich in die Praxis umgesetzt. In der Diskussion untereinander, mit Fachleuten und Gästen entwickelten sie zudem eine Vision für das Zeitalter der intelligenten Maschinen, dessen Beginn wir gerade erleben.

Unter den Augen fachkundiger Berater konnten die Schüler sich bei den "Computational Thinking Workdays" in Sauerlach ausprobieren.

Fabian Bremauer, Head of Academy des Mittelstandscampus, hat die Workdays mit seiner Robotik-Expertise unterstützt. „Die Schüler sehen, wie sie mithilfe strukturierten Denkens eigenes Handeln auf den Roboter übertragen können“, sagt er. „Das macht einerseits Spaß. Andererseits ist es für die künftige Generation im Arbeitsleben essenziell, dass sie strukturiertes Arbeiten via CT frühzeitig erlernen, da die heute neuen Technologien morgen schon Alltag sein werden.“

Die „Computational Thinking Workdays“ fanden nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im Sommer 2019 nun zum zweiten Mal statt. Sie sind ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0. Dahinter stehen das Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber sowie das bayerische Wirtschaftsministerium. Laut Stefanie Hilligweg, Leiterin der Bildungsinitiative, rückt die Digitalisierung immer mehr in den Fokus: „Ziel unserer digitalen Projekte ist, Schülern Einblick in die digitale Arbeitswelt zu geben.“ ksl

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