In Schaftlach willkommen geheißen

Diakon Franz Mertens kehrt in seinen Heimatpfarrverband zurück

Mit einem Gottesdienst ist Diakon Franz Mertens in Schaftlach willkommen geheißen worden.
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Mit einem Gottesdienst ist Diakon Franz Mertens in Schaftlach willkommen geheißen worden.

Schaftlach – Der Pfarrverband Waakirchen-Schaftlach-Marienstein begrüßt Diakon Franz Mertens mit einem Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche.

Diakon Franz Mertens aus Schaftlach verstärkt das Seelsorgeteam im Pfarrverband Waakirchen-Schaftlach-Marienstein seit dem 1. Januar. Dieser Tage wurde er mit einem feierlichen Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche in seiner Heimatgemeinde empfangen.

„Willkommen daheim“ hatte Pfarrer Stephan Fischbacher die Einladung überschrieben. Er und die Gemeinde bereiteten dem neuen Diakon einen wunderbaren Empfang mit einem feierlichen Gottesdienst, bei dem die Kirche komplett gefüllt war. Die Vereine sandten zahlreich ihre Fahnenabordnungen, und an der Orgel spielte Herrmann Moller begleitet vom Gesang des Frauenchors.

Selbst das Evangelium des Gottesdienstes stand ganz im Thema der Aufgabenstellung als Diener des Herrn. Und so predigte Franz Mertens zur Berufung in das Amt. Er machte anderen Mut, sich einzubringen, auch wenn man es sich vielleicht nicht zutraut oder zumuten wolle, aber es gehe darum, der Gemeinschaft zu dienen. Nicht weil man gerade seinem Ego damit guttue, sondern weil man von Gott an seinen Platz gestellt wurde – trotz aller Unvollkommenheit als Mensch.

So wurde der Gottesdienst auch zu einem Dank für andere, die sich einbringen, damit die Gemeinschaft gestaltet werde. Dienen füreinander und Respekt voreinander seien die zwei Seiten der gleichen Medaille. Wer fehlerhaft wirke oder anders denke, verdiene dennoch Respekt und nicht Herabwürdigung, mahnte der neue Diakon. Bestes Beispiel dafür sei Petrus, der seinen Herrn verleugnete, der aber auch der Fels sei, auf dem die Gemeinschaft der Kirche stehe.

Der neue Diakon wird liturgische Dienste in der Eucharistiefeier übernehmen, Andachten und Wortgottesdienste gestalten, die Krankenkommunion spenden, Taufen, Trauungen und Beerdigungen gestalten. Franz Mertens war zuvor fünf Jahre im Pfarrverband Miesbach Diakon. Dass er nun in den Ruhestand geht, war ein Entschluss in Rücksprache mit dem Ordinariat. Nur so war es möglich, im Heimatpfarrverband eingesetzt zu werden. ksl

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