Hübsch und einheitlich

Diese neuen Schilder zieren nun die Radwege im Landkreis

An mehreren Stellen wie hier in Schaftlach sind die neuen Schilder für die Tourenradwege angebracht worden.
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An mehreren Stellen wie hier in Schaftlach sind die neuen Schilder für die Tourenradwege angebracht worden.

Schaftlach – Hübsche Radwege soll es durch die neuen einheitlichen Schilder im Landkreis geben. Bis zum Frühjahr wird es allerdings noch dauern, ehe alles fertig ist.

Die neue und einheitliche Beschilderung aller Tourenradwege im Landkreis Miesbach ist nahezu abgeschlossen. Nach erfolgter Strecken- und Beschilderungsplanung ist bereits ein Großteil der Region mit den neuen und nach deutschlandweit einheitlichen Standards angefertigten Tourenradschildern ausgestattet.

Es ist bereits das zweite aus Leader-Mitteln geförderte Projekt der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS), das sich der Verbesserung der Radwegeinfrastruktur für Einheimische, Tages- und Übernachtungsgäste widmet. Nachdem im Jahr 2016 bereits das regionweite Tourenradnetz samt notwendigen Optimierungsmöglichkeiten konzipiert worden war, erfolgte nun die einheitliche Beschilderung.

Die neuen Schilder sind nach dem deutschlandweit einheitlichen Standard der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) angefertigt und finden sich so auch in den benachbarten Landkreisen. Die weißen Schilder mit grüner Schrift, die an Wegkreuzungen installiert wurden, informieren über jeweils ein Nah- und Fernziel, relevante Fahrradinformationen wie zum Beispiel Ortszen­trum und Bahnhof sowie auch über Fernrad- und Rundwege.

Zwischen den großen Wegweisern wird auf kleine Richtungspfeile zurückgegriffen, die dem Radfahrer verdeutlichen, auf dem richtigen Weg zu sein. „Endlich ist es so weit – egal ob von Holzkirchen an den Tegernsee, rund um Waakirchen oder von Miesbach an den Schliersee: Ab jetzt fällt den Radfahrern die Orientierung leichter“, freut sich Thorsten Schär, Geschäftsleiter der ATS. „Außerdem haben wir die bereits bestehenden FGSV-Schilder, wie zum Beispiel in Holzkirchen oder rund um den Tegernsee, in die neue Beschilderung integriert und auf die alte blau-gelbe Tourenradbeschilderung können wir verzichten, sodass kein Schilderwald entsteht.“

Bis Anfang 2020 sollen alle Schilder aufgestellt sein. Dann startet zudem ein umfassendes, zentrales Qualitätsmanagement durch die ATS. So werden beispielsweise die Wegqualitäten überprüft, neu ausgebaute Radwege in die Beschilderung integriert, Rundwege konzipiert oder Schilder nachbestellt. „Bei genau 999 ausgelieferten Schildern und zahlreichen geplanten Maßnahmen vonseiten des Landkreises und der Gemeinden bleiben wir am Ball und wollen die Beschilderung laufend optimieren“, fasst Geschäftsleiter Schär zusammen. „Dazu sind wir auch in laufendem Austausch mit der Kreisgruppe sowie den drei neuen Regionalgruppen des ADFC im Landkreis Miesbach.“ ksl

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