Großer Einsatz am Schliersee

Rauchschwaden aus Wohnung in Neuhaus: Nachbar bemerkt Qualm und wählt Notruf

Feuerwehr im Einsatz
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Schliersee – Die Feuerwehr musste Dienstagabend nach Schliersee-Neuhaus ausrücken. Aus einer Wohnung drang dicker Qualm. Ein Nachbar (20) bemerkte den Rauch.

Am Dienstagabend (9. Juni) gegen 20 Uhr bemerkte ein 20-jähriger Neuhauser einen Brand in einer Wohnung seines Nachbarhauses, berichtet die Polizeiinspektion Miesbach. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, Rauchschwaden zogen bereits aus der Wohnung des 52-jährigen Bewohners.

Der 20-Jährige informierte daraufhin umgehend seinen Vater, welcher unmittelbar einen Notruf absetzte. Anschließend machte sich dieser zusammen mit einem weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses auf den Weg zur betroffenen Wohnung, um den Bewohner aus dieser zu retten. Der stand jedoch bereits in der Türe, um die Wohnung zu verlassen.

"Der 52-jährige Neuhauser hatte zuvor seinen Kachelofen derart angeheizt, dass die Flammen auf das Inventar übergriffen. Wie es zu diesem Umstand kam, konnte er nicht erklären", heißt es vonseiten der Miesbacher Polizei. "Bis zum Eintreffen der Feuerwehren verbrannte ein Großteil der Einrichtung im Wohnzimmer. Die anderen Räume der Wohnung waren komplett verrußt und wurden auf diese Weise in Mitleidenschaft gezogen."

In der darüber liegenden Wohnung, welche ebenfalls durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen wurde, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen. Der 52-Jährige wurde durch den Rettungsdienst ärztlich versorgt und zur Überprüfung ins Krankenhaus Agatharied gebracht. Der Sachschaden beläuft sich laut ersten Erkenntnissen der Polizei auf mindestens 50.000 Euro.

Eingesetzt waren vor Ort die Freiwilligen Feuerwehren Neuhaus und Schliersee. Die Freiwillige Feuerwehr Miesbach wurde zusätzlich alarmiert. Die Feuerwehren Neuhaus und Schliersee waren mit fünf Fahrzeugen und 30 Mann vor Ort. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Vom Rettungsdienst waren eingesetzt ein Notarzt, ein Einsatzleiter Rettungsdienst, zwei Rettungswagen und ein Krankentransportwagen. ksl

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