Neue Hoffnung auf Supermarkt

Diese gute Nachricht hat Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer für Neuhaus

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Dieter Neumann (l.) wünschte sich bei der Bürgerversammlung in Schliersee ein kostenloses Busticket für Senioren. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (r.) versprach, dies zu prüfen.

Schliersee – Bei der Bürgerversammlung in Schliersee hat Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer auch bekannt gegeben, dass es neue Hoffnung auf einen Supermarkt im Ortsteil Neuhaus gibt.

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer hatte vor Kurzem zur jährlichen Bürgerversammlung in Schliersee geladen. Rund 70 Bürger waren seiner Einladung ins Forum der Vitalwelt gefolgt. Dort berichtete der Bürgermeister von Haushalt sowie Investitionen und stand im Anschluss seinen Bürgern Rede und Antwort.

Es läuft in Schliersee: Die Einkommens- und Gewerbesteuereinnahmen steigen kontinuierlich, Schulden konnten abgebaut werden und die Pflichtaufgaben der Marktgemeinde wurden erfüllt. Bürgermeister Schnitzenbaumer konnte also gelassen in der Bürgerversammlung seine Zahlen präsentieren.

Aber auch auf Schlierseer Brennpunktthemen wie Tourismus, Verkehrsbelastung, Nahversorgung und die geplante Sporthalle in Neuhaus ging er ein. „Der Tourismus ist, bei allen Problemen, die er mit sich bringt, für uns ein enorm wichtiger Wirtschaftszweig“, betonte er. Zwei Drittel der Gewerbesteuereinnahmen kommen entweder direkt von Beherbergungsbetrieben oder etwa der Gastronomie, die größtenteils am Tourismus hängt. „Wir müssen in Zukunft die Besucher noch mehr sensibilisieren und lenken, damit alles geregelter abläuft“, sagte er. Auch ein Verkehrskonzept soll erstellt und die Kontrollen verstärkt werden. „Wir müssen handeln“, weiß der Bürgermeister.

Gute Nachrichten hatte Schnitzenbaumer für den Ortsteil Neuhaus. Nach jahrelanger Suche wurde endlich ein geeignetes Grundstück für einen Supermarkt gefunden. „Die Zeichen sind positiv und wir werden alles dafür tun“, sagte er. Mit der Lage des ins Auge gefassten Grundstücks an der Dürnbachstraße, die auch fußläufig zu erreichen wäre, ist er zufrieden. Das Konzept muss aber unbedingt nachgebessert werden. Die Flächenversiegelung wäre viel zu hoch und auch Wohnungen sollten integriert werden. Von einem Supermarkt im Kurpark hält Schnitzenbaumer nichts. Dieses Gemeindegrundstück an einen Investor zu verkaufen, findet er falsch. „Entscheiden muss das aber der Gemeinderat.“

Für die Sporthalle in Neuhaus hofft der Bürgermeister auf einen Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte 2020. Das Projekt muss jetzt europaweit ausgeschrieben werden. Die Kosten werden nach derzeitigen Berechnungen von 5,6 auf 7,4 Millionen Euro steigen.

Aus den Reihen der Bürger kamen nur wenige Fragen und Anträge, die schnell abgearbeitet werden konnten. Die Themen lauteten unter anderem Schlaglöcher, mehr Angebote für Jugendliche und der Wunsch nach einem kostenlosen Busticket für Senioren. jw

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