Kartenvorverkauf am heutigen Mittwoch

Schlierseer Herbst voller Kultur

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Der 12. Schlierseer Kulturherbst: Ein weiteres Festival der Vielfalt präsentieren (v.l.) Johannes Wegmann, Franz Schnitzenbaumer, Marion Riedl und Mathias Schrön.

Schliersee – Die Macher des Schlierseer Kulturherbstes stellten vergangene Woche bei einer Rundfahrt über den Schliersee das gewohnt bunte Programm für den Oktober vor. Mit 20 unterschiedlichen Veranstaltungen aus Musik, Kunst und Kabarett ist die Bandbreite des Kulturherbstes sehr groß.

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer überraschte mit einer Neuerung in diesem Jahr. Erstmals wird es einen exklusiven Vorverkauf für Einheimische und Gäste geben. Dieser findet am heutigen Mittwoch von 19 bis 21 Uhr direkt in der Gäste-Information Schliersee statt. „Es gibt Veranstaltungen, die schnell ausverkauft sind – es ist wichtig, dass man die Schlierseer bedenkt“, sagte der Bürgermeister. Der offizielle Vorverkauf, auch beim Gelben Blatt in Miesbach, startet dann am kommenden Freitag.

Seit zwölf Jahren ist laut Mitbegründer Johannes Wegmann der Kulturherbst eine Institution, die den Sommer verlängert und den Herbst verschönert. „Wir haben unterschiedlichste Formen der Musik, das ,Wort‘ mit Lesungen und Gesprächen und die bildende Kunst mit verschiedenen Ausstellungen im Programm“, sagte Wegmann. Auch stellte er die Vielfalt der unterschiedlichsten Spielstätten in Schliersee von Kirchen, über das Heimatmuseum bis hin zum Bauerntheater in den Vordergrund. Wegmann freut sich auch über den Bezug zu Schliersee, den alle auftretenden Künstler haben.

Los geht’s am 3. Oktober mit der offiziellen Eröffnung und den Kunstausstellungen von Emil Sogor (Malerei, Grafik, Design) und Stefan v. Reisnitz (Malerei, Skulptur) in der Schlierseer Vitalwelt.

Das vierwöchige Programm des Kulturherbstes reicht von echter Volksmusik, Orgelmusik, über Nachtigalleng’sang bis hin zur gregorianischen Musik. Größen wie Gerhard Polt, Maxi Schaf­roth und Axel Hacke geben sich die Ehre. Auch das Schlierseer Bauerntheater findet seinen Platz. „Die Kultur den Menschen näher zu bringen ist ganz wichtig“, sagte Bürgermeister Schnitzenbaumer und freut sich schon jetzt auf ein weiteres „Festival der Vielfalt“ in seiner Marktgemeinde. Das komplette Programm zum Nachlesen gibt‘s hier. jw

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