An den Bahnhöfen in Schliersee und Tegernsee

Zusätzliche Busse sollen gegen Ausflugschaos helfen

Mit zusätzlichen Bussen von den Bahnhöfen in Tegernsee und Schliersee sollen Ausflügler schneller zum Ziel gelangen.
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Mit zusätzlichen Bussen von den Bahnhöfen in Tegernsee und Schliersee sollen Ausflügler schneller zum Ziel gelangen.

Landkreis – Attraktiverer ÖPNV: Zusätzliche Busse auf zwei Linien sollen an den Bahnhöfen in Schliersee und Tegernsee für Ausflügler die Weiterreise erleichtern.

Eine weitere Initiative aus dem Nahverkehrs­plan soll den ÖPNV im Landkreis Miesbach verbessern: Seit Beginn der Sommerferien bis zum Ende der Herbstferien steuern Busse die Bahnhöfe in Tegernsee und Schliersee verstärkt an. Wer samstags, sonntags und feiertags zu den Stoßzeiten mit dem Zug ankommt, kann direkt in Busse in Richtung Kreuth und Spitzingsee umsteigen. Die Kosten für die zusätzlichen Linien trägt der Landkreis.

Wanderer und Ausflügler, die mit der Bayerischen Regionalbahn anreisen, standen bisher oft vor dem Problem, dass bei den Zwischentakten an den Bahnhöfen für sie Endstation war. Diese Züge waren deutlich geringer ausgelastet, während die Haupttakte zum Teil überfüllt waren. Viele nutzten auch deshalb lieber das eigene Auto, um näher an den Wunschort zu kommen.

Diese Lücke schließen nun zusätzliche Fahrten auf den RVO-Buslinien 9556 vom Bahnhof Tegernsee nach Kreuth und 9562 vom Bahnhof Schliersee an den Spitzingsee. Die Verstärker fahren immer zu den Stoßzeiten an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen am Vormittag und am späten Nachmittag. Also immer dann, wenn sich besonders viele Erholungssuchende ins oder aus dem Oberland auf den Weg machen.

Der Fachbereich Mobilität beim Landratsamt Miesbach hatte sich dafür eingesetzt, die beiden Linien kurzfristig zu verstärken. „Die zusätzlichen Verbindungen sind eine Maßnahme aus dem neuen Nahverkehrsplan, den wir Schritt für Schritt umsetzen“, sagt Fachbereichsleiter Peter Schiffmann. Ziel sei es, möglichst viele Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen, sodass die Verkehrsbelastung auf den Straßen sinkt.

Bewähren sich die zusätzlichen Anbindungen, sollen sie dauerhaft angeboten und ausgebaut werden, teilt das Landratsamt in Miesbach mit. ksl

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